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Impfung: Forderungen und offene Fragen

Eine Krankenschwester füllt eine Spritze Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen Covid-19 in einer Hausarztpraxis. Doch welche Regeln sollen für Geimpfte gelten? Auch diese Frage beschäftigt unsere Leser.
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Eine Krankenschwester füllt eine Spritze Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen Covid-19 in einer Hausarztpraxis. Doch welche Regeln sollen für Geimpfte gelten? Auch diese Frage beschäftigt unsere Leser.

Zur Berichterstattung über die Corona-Impfung und mögliche Vorteile für Geimpfte (Politik-, Bayern- und Regionalteil):

Wenn man die gegenwärtige Diskussion über mehr Freiheiten für Geimpfte verfolgt, kann man sich als gesetzestreuer Bürger nur an den Kopf fassen und sich fragen, auf welchem Narrenschiff wir unterwegs sind! Da wird allen Ernstes argumentiert, man könne mehr Freiheiten für Geimpfte erst dann zulassen, wenn möglichst alle Impfwilligen geimpft sind, um die Gesellschaft nicht zu spalten.

Das Gerede von den sogenannten Impfprivilegien ist eine Geisterdebatte und eine Verhöhnung derjenigen in unserer Gesellschaft, die sich bisher diszipliniert an die Vorgaben und Einschränkungen gehalten haben und sehnsüchtig darauf warten, geimpft zu werden, um endlich wieder ein etwas normaleres Leben führen zu können. Es geht hierbei nicht um gnädig von Staatswegen gewährte Privilegien, sondern um grundrechtlich geschützte Rechte, die nur so lange eingeschränkt werden dürfen, wie ein triftiger Grund besteht.

Und ja: Die Gesellschaft ist schon längst gespalten in die Menschen, die die Einschränkung ihrer Freiheit aus Gründen der Solidarität und des Schutzes der Gesundheit akzeptieren, und die, die sich wie jüngst in Stuttgart über alle Regeln hinwegsetzen, um ihrem Frust Luft zu machen, irgendwelche absurden Verschwörungsmythen zu verbreiten und letztlich die Demokratie in Frage zu stellen.

Wenn sich die Obrigkeit dermaßen auf der Nase herumtanzen lässt und andererseits den gesetzestreuen Bürgern selbstverständliche Rechte verwehrt und keine Perspektiven anbietet, ist der weitere Vertrauensverlust unvermeidlich.

Heribert Burdick

Bernau

Es wird zwar in allen Medien stets übers Impfen debattiert, aber was hat der Geimpfte außer dem Schutz vor Ansteckung davon? Er/Sie soll sich weiter hinterm Mundschutz verstecken, damit ja kein Neid aufkommt wegen möglicher Privilegien. Einen Impfpass, eine grüne Karte wie in Israel, einen QR-Code gibt es nicht. Man gönnt uns Über- 80-Jährigen nicht, ein paar lächerliche Wochen wieder früher in den Biergarten, ins Kino oder ins Konzert gehen zu dürfen. Um unsere altersbedingten Bewegungs- und Gesundheitseinschränkungen beneidet man uns mit Sicherheit aber auch nicht. Ich meine, gerade die Geimpften und natürlich auch die Genesenen sollten wieder alles dürfen. Damit könnte eine langsame und schrittweise aber sichere Öffnung gelingen. Auch wirtschaftlich gesehen wäre es für viele besser, wenn sie wieder Einnahmen erzielen könnten.

Voraussetzung dazu wäre, dass der/die Geimpften schnell und unbürokratisch zu erkennen sind. Mein Vorschlag dazu: Eine Kappe mit „ich bin geimpft“! Alle mit dieser Mütze sind weithin sichtbar, könnten wieder problemlos einander begegnen, wären leicht zu kontrollieren. Natürlich muss Jede/r auch einen Impfpass in der Tasche haben. Bei Missbrauch drakonische Strafen, damit gar nicht erst jemand auf die Idee kommt, mit der Kappe seines Opa den Lockdown zu umgehen.

Manfred Sailer

Bad Feilnbach

Warum Aspirin gefährlicher ist als Astrazeneca? Man hätte natürlich auch Bockbier als Vergleich heranziehen können. Die Aussage wäre genau so nichtssagend. Warum? Weil man neben den aufgelisteten Medikamenten auch einen beliebigen Stoff hätte nehmen können. (Nach Paracelsius ist alles giftig, es hängt eben nur von der Menge ab). Der Unterschied ist halt der, dass man bei einem Medikament die Dosis ändern oder es eben wieder absetzen kann und der Körper es wieder ausscheidet. Wenn man einen Impfstoff im Körper hat, ist er eben drin.

Deshalb ist es auch zulässig bei sehr schweren Krankheiten eine Abwägung von Nutzen und Schaden zu treffen. Irgendwas in einen gesunden Körper „reinzuhauen“, von dem so gut wie nichts bekannt ist, ist aber eine ganz andere Frage. Mit „nichts bekannt“ meine ich zum Beispiel: Kann ich andere dann trotzdem weiter anstecken? Was passiert in zwei Jahren? Muss ich bei jeder Mutation erneut geimpft werden? Und wie vertragen sich die unterschiedlichen Stoffe dann? Und wie lange wirkt der Stoff überhaupt?

Es sind Fragen an richtige Wissenschaftler und nicht an Merkels Hofberichterstatter und Programmgestalter für öffentlich-rechtliche Talkshows sowie an ein paar Großinvestoren, die schon vor der geplanten „Notfallzulassung“ große Summen investiert und Fakten geschaffen haben.

Georg Igl

Gars

Dem Leserbrief von Herrn Bonk („Verdienstkreuz, aber wenig Impfstoff“) kann ich leider nicht zustimmen. Nicht die Biontech-Gründer sind verantwortlich dafür, dass wir viel zu wenig Impfstoff bekommen haben, sondern nur unsere EU-Kommissionspräsidentin. Sie hat bei der Bestellung wahrscheinlich nicht gewusst, wie viele Nullen eine Milliarde hat, vielleicht weil sie selbst eine ist.

Um ihren Fehler auszumerzen, kam sie auf die glorreiche Idee, den Preis zu drücken. Das verzögerte unsere Impfkampagne um mindestens zwei Monate! Es ist halt in der freien Marktwirtschaft üblich, dass der zuerst beliefert wird, der den Preis akzeptiert.

Wie Frau von der Leyen die zusätzlichen Todesfälle mit ihrem Gewissen vereinbarten kann, weiß ich nicht. Unsere damalige EU-Ratsvorsitzende hat versucht, die Sache zu vertuschen, natürlich ohne Erfolg. Jetzt sind wir, die kleinen Lichter unserer Gesellschaft, gefordert, durch unser Verhalten die Pandemie noch zu einem einigermaßen guten Ende zu bringen. Unsere tollen politischen Vordenker haben leider versagt, obwohl wir doch das Land der Dichter und Denker sind.

Hans Stummer

Gars

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