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Leserforum

Impfpflicht, Solidarität und Pharmaindustrie

Einmal impfen und gratis Riesenrad fahren: Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche macht ein Impfbus des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Münchner Werksviertel Station.
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Einmal impfen und gratis Riesenrad fahren: Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche macht ein Impfbus des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Münchner Werksviertel Station.

Zur Debatte um die Corona-Impfung (Politik- und Regionalteil) sowie zum Bericht „Bald Impfstoff für Kinder“ (Titelseite):

Es wird keine Impfpflicht geben – Ehrenwort? Nein, eine Impfpflicht gibt es nicht, aber wo ist noch der Unterschied zwischen einer Pflicht und dem Druck, der durch enorme Repressalien aufgebaut wird? Reines Wortspiel! Nächste Repressalie, Wegfall der Lohnfortzahlung, weil die Impfung zumutbar ist? Ist die Impfung gegen Grippe auch zumutbar? Ist es zumutbar, dass der Raucher aufhört zu rauchen, dass der Alkoholiker aufhört zu trinken? Beeinflussbare Risiken, aber unsere Gemeinschaft trägt auch menschliche Schwächen und Andersdenkende mit – wie es aussieht: noch! Die Kurve des Impffortschritts zeigt, rund ein Drittel der Menschen in Deutschland lehnt die Covid-Impfung ab oder übernimmt diese Verantwortung für ihre Kinder, also rund 27 Millionen Deutsche! Auch die zahlen Steuern, aber ihr Wille wird übergangen, diffamiert wegen einer epidemischen Lage, die absehbar keine mehr ist! Deutschland, eine Demokratie, regiert von Politikern, die sich immer mehr vom Willen ihrer „Auftraggeber“ distanzieren, gesteuert von Menschen, denen bewusst sein sollte, wo das hinführen kann – deren Ehrenwort wie viel wert ist?

Rupert Höhendinger

Flintsbach

Sich impfen lassen in diesen Zeiten ist ein Muss – ein Akt der Solidarität – wie zum Beispiel Verkehrsregeln beachten. Beides hat als Hintergrund nicht die Überlegung, wie man die Menschen möglichst schikanieren und drangsalieren kann, sondern die Verpflichtung des Staates, die Bürger vor Schaden nach bestem Wissen und Gewissen zu bewahren. Natürlich kann man Verkehrsregeln nicht beachten, weil man sie möglicherweise als willkürliche Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte oder als Bevormundung begreift, sie für unnötig hält oder einfach für Unsinn. Man kann das tun und es tun ja auch viele, sicherlich durchaus im Wissen, dass sie für eventuelle Konsequenzen, wenn auch mit Murren, persönlich einzustehen haben. In Sachen Impfen sehen viele das seltsamerweise anders. Man glaubt, sich einem Muss widersetzen zu können, stimmt aber ein Lamento an, wenn ihr Verhalten Konsequenzen und Sanktionen nach sich zieht oder ziehen soll. Ich begreife das nicht, weder das Geeiere mancher Politiker, noch das von vielen Juristen. Es scheint sich aber um ein typisch deutsches Problem und Verhalten zu handeln. Oder aber um eine allgemeine, immer mehr zu beobachtende Erscheinung: Dass man gerne auf seine Rechte pocht, aber von Pflichten nichts wissen will.

Harald Köhler

Prien

Der weltweit renommierte Medizin-Wissenschaftler Professor John P. A. Ionannidis kommt in seiner neuesten Studie zum Ergebnis, dass bei Menschen im Alter von null bis 19 Jahre die Infektionssterblichkeitsrate bei 0,0027 Prozent liegt. Unsere Kinder sind somit von diesem grippeähnlichen Virus nicht betroffen und auch keine Gefahr. Trotzdem müssen sie sich in der Schule dreimal die Woche testen lassen und Maske tragen. In der Kirche beispielsweise darf jeder ohne Test und ohne Maske sitzen. Jetzt soll ein Impfstoff ohne Langzeitstudie für Kinder auf den Markt gebracht werden, was traurigerweise die OVB-Heimatzeitungen frohkundig auf der Titelseite berichten. Neueste und offizielle Zahlen der Gesundheitsbehörde in England zeigen, dass im August 73 Prozent der Covid-Todesfälle Geimpfte betrifft, bei einer Impfquote von 71 Prozent ab zwölf Jahre. Wer jetzt noch nicht verstanden hat oder sich die Mühe gemacht hat zu hinterfragen, worum es hier geht, der sollte spätestens jetzt aufwachen! Geht es wirklich um die Gesundheit der Kinder oder vielleicht doch um das große Geschäft der Pharmaindustrie? Das kann uns sicherlich auch ein Herr Spahn verraten, der jahrelang als Lobbyist für diese Unternehmen tätig war.

Dr. Maximilian Webersinger

Bruckmühl

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