Immer Ärger mit dem Euro

"Komisch, er atmet noch immer...". Karikatur Paulmichl
+
"Komisch, er atmet noch immer...". Karikatur Paulmichl

Zur Euro-Krise (Berichte und Kommentare im politischen Teil):

Die vom Bundesverfassungsgericht als "Staatenbund" bezeichnete Europäische Union soll in ein von anonymen Kommissaren und Räten regiertes Gebilde verwandelt werden. Peter Gauweiler warnt vor der "Gefahr eines dirigistischen und zentralistischen Europa", einem "weiteren Zentralkomitee". Die politischen Eliten haben unser Grundgesetz mithilfe ihrer Marionetten im Verfassungsgericht faktisch außer Kraft gesetzt. Das Grundgesetz sollte unsere Freiheiten gegen totalitäre Übergriffe durch den Staat schützen. Inzwischen kommen drei Viertel der Gesetze, die uns immer mehr Freiheiten nehmen, von Brüsseler Bürokraten, die niemand gewählt hat. Der totalitär-sozialistische EU-Superstaat bekommt immer mehr Macht. Durch gezielte Masseneinwanderung aus Afrika und dem islamischen Raum gewinnen die Politiker neue transferabhängige Wählergruppen, um ihre Macht abzusichern. Alle europäischen Kulturen und Nationen werden zu einem Einheitsbrei verrührt, mit etwas Islam garniert und so "abgeschafft". Der EU-Superstaat wird bald seine Steuersätze harmonisieren, das bedeutet 25 Prozent Umsatzsteuer für uns. Die EZB druckt Geld wie einst Südeuropa, um sozialistische Politik zu finanzieren. Durch die so ausgelöste Preisinflation verarmt die Mittelschicht immer mehr. Der Euro hat seit seiner Einführung über die Hälfte seines Werts verloren, Reallöhne und Renten sinken. In 20 Jahren wird Europa ein Armenhaus sein, die Bürger werden kaum noch Freiheiten besitzen. Ein Volk, das nicht den Willen hat, seine Identität zu verteidigen, ist dem Untergang geweiht. Und die Medien haben ihre Kontrollfunktion aufgegeben.

Ingrid Ehlers

Aschau

Es ist doch klar, dass Jain Nachfolger von Ackermann geworden ist. Je besser man den kleinen Mann ausnehmen kann, umso höher steigt man auf. Darum wurde auch die Post-Bank übernommen. Bei der Immobilienkrise in den USA war die Deutsche Bank einer der Hauptschuldigen. Als Ackermann und Co. merkten, dass das in den USA in die Hose geht, haben sie gut versteckt ihre Schrotthypotheken an deutsche Geldinstitute verkauft. Diese mussten dann mit Steuer-Milliarden (alternativlos) vor dem Untergang gerettet werden. Ackermann konnte dann verkünden, dass die Deutsche Bank keine Hilfen benötigt. So kann man sich auch vor Verantwortung drücken, zum Wohl des eigenen Geldbeutels. Dass sich Jain an Merkel ran macht, ist doch klar: Politik = Steuergelder für Banken. Den Banken wird das Geld zu Schleuderzinsen angeboten. Sie verleihen es dann zu Wucherzinsen. Wenn die Medien mehr Wahrheiten veröffentlichen würden, dann würde vieles für Steuerzahler und Rentner besser aussehen.

Nikolaus Maier

Halfing

Laut OVB würde der Zahlungsaufschub für Griechenland Mehrkosten von zirka 16 Milliarden Euro bedeuten, wovon der Großteil auf Deutschland entfällt. Wir haben hier kein Geld für den dringend nötigen Bau von Kindertagesstätten und Infrastruktur, für Polizei, Lehrer, Energiewende und kein Geld für anständige Gehälter für Erzieherinnen und Altenpfleger. Die Griechen haben rund 280 Milliarden Euro auf Schweizer Banken gebracht und den selben Betrag in andere Länder. Ihr Vermögen haben sie also privatisiert, aber ihre Schulden werden großteils zulasten Deutschlands sozialisiert. 50 Jahre lang haben die D-Mark und der Fleiß unserer Großeltern und Eltern den Wohlstand in Deutschland stetig gesteigert. Die jetzige und künftige Generationen werden von gewissenlosen Euro-Verbrechern, die den Vertrag von Maastricht gebrochen haben, zu Zahlknechten für die Schulden der Südländer gemacht. In den 1920er-Jahren machte man die Deutschen schon mal zu Zahlknechten. Was dann folgte, wissen wir alle, und wir alle wollen das nicht noch einmal haben. Es wird höchste Zeit, dass sich die deutsche Justiz dieser Euro-Verbrecher annimmt und sie einer rechtsstaatlichen Aburteilung zuführt. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Briten, Dänen und Schweden leben gut mit ihren nationalen Währung. Wir könnten das auch!

Ruth Neumann

Bruckmühl

Unsere Parlamentarier hatten wie jeder andere Bürger über ein Jahr Zeit, sich mit diesem Teufelswerk ESM - Europäischer Stabilitätsmechanismus/permanenter Rettungsschirm, besser Europäischer Sado-Maso-Vertrag - auseinanderzusetzen, der es knüppeldick in sich hat. Der ESM, Stammkapital 700 Milliarden Euro, Verteilungsschlüssel für Deutschland 28 Prozent, ist völkerrechtlich verbindlich. Er steht über der Bundesregierung. Laut Vertrag soll sich die Euro-Zone dem Diktat von 17 nicht gewählten und nicht abwählbaren (!) Ministern unterwerfen, die ohne Rechenschaftspflichten, ohne Veröffentlichungspflichten mit voller gerichtlicher Immunität, den unbeschränkten Zugriff auf die nationalen Haushalte bekommen sollen! Es wird ein Hedgefonds nie gekannter Größe geschaffen werden, der von jedweder strafrechtlichen Verfolgung befreit ist und sogar die Lizenz zum Gelddrucken erhalten soll. Die ESM-Direktoren brauchen sich für ihr Handeln vor niemandem zu rechtfertigen. Staaten, die dem ESM beitreten, tun das für immer. Es gibt kein Kündigungsrecht. Daran würde auch eine parlamentarische Vorbehaltserklärung nichts ändern. Die Politiker in Land- und Bundestag könnten eines Tages, wenn kein Geld mehr im Staatssäckel ist, bereuen, einem solch absolutistischem Werk zugestimmt zu haben.

Karin Stöttner-Lüdtke

Bad Aibling

Hoffentlich gelingt es unserer Kanzlerin, so standhaft wie bisher zu bleiben. Die Standhaftigkeit wurde ja schon immer als eine der Haupttugenden der Frau gewertet. Hoffen wir, dass Frau Merkel weiter dem enormen Druck widersteht, dem sie ständig ausgesetzt ist. Der 28. Juni (Gipfeltreffen) war für uns Deutsche und alle anderen Europäer ein schwerwiegender Schicksalstag, da fielen die Schüsse von Sarajewo. Genau einen Monat später marschierten die Armeen Europas in den Krieg, der alle Kriege beenden sollte. Das Resultat und die Folgen sind bekannt. Die Rettung des Euro auf griechische Art könnte uns ein ebenso folgenschweres Ergebnis liefern, an dem unsere Kindeskinder noch zu leiden haben, so wie wir, die die Schüsse von Sarajewo gar nicht hörten. Hätten wir einen eitlen Mann als Kanzler, der wäre längst eingeknickt. Beten wir für unsere standhafte Kanzlerin und dass keine Schüsse fallen! Kürzlich las ich im "Gauweiler-Brief" im OVB, dass Bundespräsident Köhler einem Herzinfarkt nahe war, als er das erste Hilfspaket für Griechenland unterzeichnen musste. In einer Stunde wusste er als Welt-Banker, dass dies zu einem Schlamassel führen würde!

Sepp Kappelsberger

Bad Aibling

Einerseits bejammert jeder, dass die griechischen Großkopferten keine Steuern zahlen und dass ihr Land von den kleinen europäischen Steuerzahlern gerettet werden soll vor der Pleite; andererseits leisten wir uns den Luxus, unser Geld per "Energiewende" teils hirnlos zu verschwenden. Versuchen wir, per Leserbrief die Welt zu retten, die griechische und ganz Europa: Griechenland hat viele Inseln, über 100 laut Lexikon, unbewohnte und kaum von Pflanzenwuchs bedeckte kleine Felsen-Eilande sind dabei, wo mehrere je 400 Meter hohe Windturbinen mit je 50 Megawatt festen Stand bekommen und keinen Menschen stören würden. 50 Megawatt mal 100 Inseln sind 5000 Megawatt, so viel wie fünf Millionen Kilowatt. Pro Tag Wind können also 120 Millionen Kilowattstunden gewonnen und etwa acht Millionen Euro verdient werden. Macht vielleicht drei Milliarden pro Jahr. In 20 Jahren 60 Milliarden Euro!

Max Hartl

Mühldorf

Kommentare