Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Im Gedenken an Kater Koarle

Zum Bericht „Gehwege asphaltiert, Tor wieder offen“ (Lokalteil):

Die Geschehnisse der vergangenen Tage bringen mich dazu, diesen Leserbrief zu schreiben. Ein Familienvater wird nach einem Radunfall auf der Straße zwischen Hörbering und Neumarkt-St. Veit im Krankenhaus behandelt, und unser Kater Koarle erliegt seinen schweren inneren Verletzungen infolge eines Autounfalls in der Einmayrstraße. Wer will uns die Bitterkeit verdenken? Steht doch bei sonstigen Sperrungen des Durchgangsverkehrs am Stadtplatz eine Sperre mit Umleitungsschild am unteren Ende der Einmayrstraße und eine am Kreisverkehr.

Durch solche Ereignisse wird zur Nebensächlichkeit, dass inmitten von Naturkatastrophen Bäume gefällt werden, die nicht ins Konzept passen, anstatt sich nachhaltig um sie zu kümmern. Oder dass Neumarkt-St. Veit für seine „Altstadt“ die höchste Summe aller bayerischen Gemeinden und Städte aus dem Corona-Sonderfonds zur Wiederbelebung der Innenstädte abgreift, weil sich ja sonst andere Gemeinden die Zuschüsse holen würden – wie schrecklich!

Mal ist es ein Schild, das man nicht aufstellen möchte, mal ein kleines Stück Grund für einen Radweg, das nicht verkauft wird. Und was ist beide Male eine der Unfallursachen? Verletzter Stolz und Ignoranz. Ob Narzismus oder nicht, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Doch eines muss jedem klar sein: Bei beiden Unfällen hätte es jederzeit auch ein Kind treffen können! Öffentlich kann man seine Hände leicht in Unschuld waschen. Aber am Ende des Tages hat hoffentlich doch jeder ein Gewissen, ein Spiegelbild, vor dem es keine Ausreden mehr gibt, in das er blicken und vor dem er sich des Abends verantworten muss. Jedes Handeln zieht Konsequenzen nach sich. Und ob sie Ihnen gefallen oder nicht, Sie tragen durch Ihre Entscheidungen eine Mitverantwortung!

Dr. Christian Guse

Neumarkt-Sankt Veit

Kommentare