Homosexualität findet keine Zustimmung in der Bibel

Zur Berichterstattung über das Thema Homosexualität in der katholischen Kirche (Bayernteil/Leserbriefe):

Die Entscheidung der katholischen Glaubenskongregation in Rom, dass homosexuelle Paare nicht gesegnet werden können und dass auch Pfarrer Helmut Kraus, Dekan für das Inntal, die Segnung homosexueller Paare ablehnt, finde ich richtig. Was das Wort Gottes, die Heilige Schrift, zur Homosexualität aussagt, ist erstrangig anzusetzen gegenüber Meinungen von Theologen, Kirchenvertretern oder Medien-Moderatoren. Wer die Bibel allein mit menschlichem Verstand auslegt, sie entmythologisiert (Bultmann), sie aussortiert und sie zurechtzimmert, der wird nie in das Wort Gottes, das nur betend betrachtet werden kann, und seinen Heilsplan für die Menschen verstoßen können. Die Aussagen im AT (3. Mose 18,22) und NT (Röm. 1, 24-28) sprechen eine sehr deutliche Sprache hinsichtlich der Ablehnung der Homosexualität, die zeitlos gilt. Natürlich muss die Heilige Schrift auch aus dem Verständnis und dem Geschichtshintergrund der jeweiligen Zeitepoche hinterfragt und ausgelegt werden. Die Homosexualität findet in der ganzen Bibel keine Zustimmung.

Selbstverständlich ist eine Diskriminierung von Homosexuellen nicht akzeptabel. Sie sind – Gott sei Lob – vor dem Gesetz allen Mitbürgern gleichgestellt an Würde, Rechten und Pflichten, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Sie sollen aber auch tolerant sein gegenüber den Menschen, die eine gleichgeschlechtliche Ehe ablehnen.

Alois Heibl

Neubeuern

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