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Hohe Kosten der Biennale Bavaria

Günther Knoblauch ist Vorsitzender des Vereins „Internationales Festival des Neuen Heimatfilms“.
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Günther Knoblauch ist Vorsitzender des Vereins „Internationales Festival des Neuen Heimatfilms“.

Zum Bericht „Zwei Rosenheim- Cops und andere Filmgrößen in Mühldorf“ (Lokalteil):

„Biennale Bavaria International“ lädt zum „Filmsommer-Event“ ein, um sich in Erinnerung zu rufen. Das erscheint offensichtlich dringend nötig angesichts der enttäuschenden Resonanz in der Öffentlichkeit. Trostberg und Haag haben sich für 2023 aus dem Festival zurückgezogen, wobei in Haag 92 Zuschauern Kosten von 6400 Euro gegenüber standen. Auch Wasserburg wollte „aussteigen“ und kritisierte die Konzeption des Festivals und die Auswahl der Filme, von denen die meisten bereits auf anderen Festivals liefen. Außerdem gebe es bereits das Filmfestival von Marie-Theres Relin „Wir holen die Stars aufs Land“. Der Etat für das Festival 2021 lag bei über 400 000 Euro, wovon auf die beiden Landkreise Mühldorf und Altötting je 50 000 Euro entfielen. Die Stadt Mühldorf war entsprechend der Einwohnerzahl mit 21 000 Euro beteiligt. Laut Pressemitteilung schätzt Günther Knoblauch die Kosten für das Festival 2023 auf 400 000 Euro, wobei die beteiligten Kommunen bereits ihre Anteile fest zugesagt hätten.

Interessant wäre, wie die Kosten zustande kommen. Welche Kosten des Büros von Knoblauch sind enthalten? Wie viele zahlende Zuschauer gab es beim Festival 2021? Vor dem Festival 2021 gab es offensichtlich Diskussionen im Mühldorfer Stadtrat, da der Vereinsvorsitzende Knoblauch trotz mehrfacher Aufforderungen keine Kostennachweise erbrachte. Auch wurde kein Kassenbericht vorgelegt. Da es sich zum Großteil um öffentliche Gelder handelt, besteht meines Erachtens eine Verpflichtung, die Öffentlichkeit über die Verwendung dieser Mittel zu informieren. Kulturförderung ist auch in der derzeitigen Situation wichtig, nur sollte man genau hinsehen, wer oder was hier gefördert wird.

Erhard Geppert

Mühldorf

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