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Hohe Abschusszahlen helfen Wald nicht

Zu „Nagelprobe für Jäger-Präsidenten“ (Leserbrief von Hans Soyer):

Hans Soyer verschweigt leider in seinen immerwährenden Kampagnen gegen das Wild, das auch er als ehemaliger Forstamtsleiter mitverantwortlich für die frühere Misswirtschaft im Waldbau mit ihren reinen Fichtenmonokulturen war. Für die Fehler der Vergangenheit muss jetzt immer wieder das Wild herhalten. Ich gehe seit 40 Jahren zur Jagd davon 30 Jahre als Pächter. Seit Einführung der Verbissgutachten im Jahr 1986 seitens der Forstbehörde wurden die Abschusszahlen im Hegering Chiemsee West kontinuierlich nach oben geschraubt. Der Wildbestand hat sich somit beträchtlich verringert.

Trotz allem hat sich der Waldzustand nicht verbessert, sondern angesichts der Klimaprobleme verschlechtert. Zur Abschaffung der Trophäenschauen, kann man nur „Chapeau“ sagen. Dann kann man wenigstens vertuschen, dass nur noch ein- bis dreijährige Gamstrophäen an der Schautafel hängen. Was das heißt, da Gamswild erst ab dem vierten Lebensjahr fortpflanzungsfähig ist, muss man nicht sagen.

Neuerdings wurden im Jagdjahr 2019/20 jetzt auch schon drei Hirsche der Klasse 2a zum Abschuss freigegeben. Wer die Struktur dieser Wildarten kennt, der weiß das dies einer Bankrotterklärung für das Wild gleichkommt.

Georg Fischbacher

Bernau

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