Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Höchste Zeit für eine nachhaltige Entwicklung neuer Baugebiete

Zum Bericht „Gemeinsam und nachhaltig gestalten“ (Lokalteil):

Mit großem Interesse las ich den Bericht über den Antrag der Fraktion Bündnis  90/Die Grünen an den Gemeinderat in Schwindegg.

Wie sehr wünschte ich mir eine solche Diskussion über nachhaltige Entwicklung neuer Baugebiete in allen Kommunen! Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit dafür, vom ewigen Einheits-Baustil mit Steinmauern um die Grundstücke in unseren neuen Baugebieten mal wegzukommen und etwas Neues zu wagen – das war auch immer mein Thema als ehemalige Stadträtin in Waldkraiburg, einer Kommune, zu welcher genau so etwas passen würde.

Leider überwiegt jedoch in unserem Landkreis Mühldorf immer noch ein äußerst konservatives Denken – sei es beim Thema Bauen, aber auch beim Thema Umwelt.

Immer mehr junge Familien interessieren sich doch heute für ökologisches, nachhaltiges Bauen unter Berücksichtigung von Klimaneutralität und Umwelt- und Artenschutz und die Diskussion darüber muss einfach in den Gremien endlich einmal geführt werden.

Dabei zeigt ein Beispiel aus unserer Stadt, dass man sich schon schwertut, bei der Aufstellung eines Bebauungsplans Schottergärten in einem Neubaugebiet zu untersagen, obwohl sogar die Untere Naturschutzbehörde explizit darauf hingewiesen hatte und man ja im Rahmen eines Bebauungsplans eigentlich das Heft in der Hand hat. Und warum legt man darin zum Beispiel auch nicht einen obligatorischen Anschluss an die Geothermie fest? Klimafreundlicher im Energiebereich geht es ja wohl nicht mehr!

Und auch im Bestand darf durchaus einmal darüber nachgedacht werden, wie man seinen Ort in ökologischer Hinsicht verändern könnte – und das ist nicht damit getan, die Kreisverkehrsinseln mit Blühpflanzen zu bestücken!

Ich wünsche den Grünen in Schwindegg auf jeden Fall eine glückliche Hand bei ihren Anliegen und finde es schon echt interessant, dass die Corona-Pandemie jetzt schon als (faule) Ausrede für angeblich nicht mögliche Diskussionen herangezogen wird.

Susanne Engelmann

Waldkraiburg

Kommentare