Hemmungsloser Angriff auf die Kirche

Zum Artikel „Abrechnung mit der katholischen Kirche“ (Medien):

Kebekus verhöhnt ziemlich alles, was uns katholischen Christen heilig ist. Und das bezahlt das öffentliche Fernsehen auch noch mit unseren Gebühren. Hetze und Hass sollen ja neuerdings in den sozialen Medien geahndet werden. Mit Recht. Aber die katholische Kirche, wie sie ist und wie wir sie lieben, darf offensichtlich von jedem drittklassigen Kabarettisten hemmungslos angegriffen und diskriminiert werden. Dabei fußen die „Werte“, die man plötzlich so vermisst, doch auf den spirituellen Leistungen, die der Katholizismus seit vielen Jahrhunderten erbracht hat. Und auch seine intellektuellen und künstlerischen Errungenschaften haben unser europäisches Abendland geprägt, in das so viele Menschen kommen wollen.

Wo bleibt aber der Respekt gegenüber einer solch verdienstvollen Institution? Angeblich sollte die Sendung ja ein Plädoyer für Frauen sein. Frauen in Weiheposten würden weder an Kirchenaustritten noch am Glaubensschwund etwas ändern. Die Ursachen dafür liegen ganz woanders. Wenn Frau Kebekus weiterhin nur auf Kosten der katholischen Kirche berühmt sein will, dann möge sie ihre satirische „Kritik“ doch vielleicht einmal auf die Stellung der Frau im Islam anwenden. Das wäre mutig, Frau Kebekus, nicht wahr?

Irmgard Miehle

Rosenheim

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