Gute alte Bundesbahn: Jede Menge Schaden angerichtet

Zur Berichterstattung über die Deutsche Bahn (Politik/Bayern/Leserbriefe):

Ich lese gerade das Buch von Arno Luik zu diesem Thema und kann es eigentlich kaum glauben, was da die diversen Bahn-Chefs und Politiker zu unser aller Nachteil angerichtet haben. Ich gebe hier nur drei Beispiele:

1. Die Volksbefragung: Da war nicht gefragt worden, ob Stuttgart 21 gebaut werden soll oder nicht, sondern es war eine Abstimmung über den Finanzierungsrahmen mit der Obergrenze von 4,5 Milliarden Euro mit der Mitfinanzierung durch das Land (inklusive eines Kündigungsrechts bei Nichteinhaltung der Summe).

2. Da das Gefälle an vielen Bahnhöfen zu steil und auch nicht erlaubt ist, da viel zu gefährlich, wurde einfach ein anderes Wort für Bahnhof genommen: „Haltestelle“. Und schon war es legal.

3. In Mainz fiel 2013 das Stellwerk aus, weil sich ein Mitarbeiter krank meldete. Wochenlang waren Nah- und Fernverkehr um Mainz und darüber hinaus massiv betroffen. Tagelang war der Bahnhof überhaupt nicht erreichbar.

Ich könnte Hunderte Beispiele anführen, dafür bräuchte es die ganze Leserbriefseite. Noch bin ich nicht ganz durch, weil ich immer wieder zurückblättern und mich vergewissern muss, dass das alles wahr ist. Schade um unsere gute alte Bundesbahn!

Frank Razia

Waldkraiburg

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