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Grünen-Politik gegen die eigenen Werte

Außenministerin Annalena Baerbock setzt sich für Waffenlieferungen aus Deutschland an die Ukraine ein und erntet dafür auch scharfe Kritik, unter anderem von Grünen-Wählern.
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Außenministerin Annalena Baerbock setzt sich für Waffenlieferungen aus Deutschland an die Ukraine ein und erntet dafür auch scharfe Kritik, unter anderem von Grünen-Wählern.

Zu „Unkluge Flapsigkeit“ und „Egal, was meine Wähler denken“ (Kommentar von Sebastian Horsch und Politikteil):

Baerbock hat auf dem „Forum 2000“ in Prag, einer Art kleinem Mini-Davos, gesprochen. Ich habe mir die alle Reden auf Youtube angesehen und fasse zusammen: Die Konferenz diente der Selbstvergewisserung der Nato-Staaten, bis zum Triumph über Russland zu kämpfen, und zwar „no matter how long it will take“ (Egal, wie lange es dauern wird). Außenministerin Annalena Baerbock hat die Zusage unbegrenzter deutscher Hilfe mit einem gleichlautenden persönlichen Versprechen an das ukrainische Volk bekräftigt, und zwar „no matter what my German voters think“ (Egal, was meine deutschen Wähler denken). Diese Beseeltheit, alles besser zu wissen als der tumbe Wähler, passt fugenlos zur grünen Ideologie. Sie hat damit eine Art Nibelungenschwur zulasten Deutschlands abgegeben. Ihre Körpersprache zeigte, wie sicher sie sich fühlte, denn die Konferenzsprache ist Englisch, und die versteht der deutsche Michl eh nicht. Unglücklicherweise hat diese Aussage trotzdem den Weg ins deutsche Wohnzimmer gefunden und könnte dort der Kriegsbegeisterung schaden. DerOVB-Kommentator versucht die Skandalaussage als „unkluge“, aber „ehrenwerte Flapsigkeit“ abzutun. Im Artikel daneben wird von „prorussischer Desinformation“ fabuliert, obwohl die Aussagen Baerbocks in einem einfachen Englisch gehalten sind und nur wenige Sätze umfassen. Auch der Vorwurf an die böse Alice Weidel von der AfD darf nicht fehlen, die Aussagen Baerbocks aus zweifelhaften Telegram-Kanälen bezogen und weitergeleitet zu haben. Man gibt zwar zu, dass Baerbock etwas gesagt habe, aber „so hat sie das nie gesagt.“ Doch! Sie hat es so gesagt, und hat es auch so gemeint: Krieg um jeden Preis.

Dr. Andreas Strasser

Bruckmühl

Dass Russland den Krieg angefangen hat, ist unbestritten. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Nato unter der Führung der Amerikaner Russland mit der stetigen Osterweiterung und der Aufstellung gegen Russland gerichteter Raketen vor der Nase rumgefuchtelt hat. Dann 2008 die Zusage einer Nato-Mitgliedschaft an die Ukraine. An diesem Krieg haben Nato, USA, EU, Deutschland, England, und in erheblichem Maß auch die Ukraine Mitschuld. Dieser Krieg hätte verhindert werden können! Dazu hätten die Amerikaner ihre machtpolitischen Interessen in der Ukraine und gegen Russland aufgeben müssen. Statt großmaulig zu verkünden: „Wir unterstützen die Ukraine finanziell und militärisch so lange, wie es nötig ist, Punkt“ und „es ist mir egal, was die Wähler darüber denken“, sollte Frau Baerbock die Beziehung zu unseren Verbündeten hinterfragen und nicht die Interessen der USA und der Ukraine vertreten. Was bedeutet eigentlich „militärisch unterstützen?“ Waffenlieferungen wie bisher können damit ja nicht gemeint sein. Will Frau Baerbock wirklich Krieg oder ist sie nur dumm? Diese Frau ist für Deutschland noch gefährlicher als Wirtschaftsminister Robert Habeck, der Geschichtenerzähler mit hauswirtschaftlichen Kenntnissen und Tipps zum Kaltduschen, Wäschewaschen und Wasserkochen, um die durch seinen mit nichts zu rechtfertigenden Wirtschaftskrieg gegen Russland herbeigeführte Energiekrise zu lösen. Ein Habecksches Wintermärchen: „Hurra, wir frieren für die Ukraine“.

Ein passender Titel für Habecks nächstes Buch zur Volksverdummung. Deutschland sollte seine Stellung in Europa nutzen, um die Kriegsparteien mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, aber ohne Sanktionen, von Friedensverhandlungen zu überzeugen. Auch gegen den Widerstand der USA.

Wolfgang Pfannkuchen

Riedering

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