Groteske Irrungen im Mühldorfer Stadtrat

Zum Streit um das Kulturprogramm und um die Baumverordnung im Mühldorfer Stadtrat (Lokalteil):

In einem kleinen oberbayerischen Städtchen ereignen sich zurzeit groteske kommunale Irrungen. Selbstverständlich hat jeder Stadtrat das Recht, sich destruktiv zu verhalten, aber soll/muss er dies? Sich seines Mandats zu verschließen, mit dem Ziel der eigenen öffentlichen Bloßstellung? Da stellt eine Stadträtin richtige Fragen, verweigert aber trotzdem ihre Mitarbeit: Passiv konsumieren wollen, statt aktiv zu gestalten? Da spricht ein Stadtrat von einem unzulässigen Eingriff in das Eigentum: Er spricht von einer Verordnung, die er offensichtlich schon kennt, obwohl diese erst zukünftig unter seiner Mitarbeit und die seiner Kollegen ausgearbeitet/erlassen werden könnte?! Armes Mühldorf!

Horst Tidhalm

Waldkraiburg

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