Gleichgesinnte einladen

Zum Kommentar "Einsicht ist der erste Weg" von C. Möllers (Politik):

Herr, erneuere deine Kirche und fange bei mir an! Nicht bei den Kirchenoberhäuptern, wenngleich der Fisch meist vom Kopf her stinkt, wie eine Redensart besagt. Jesus sagt: "Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen." Mütterlich und lehrmeisterlich ist der Gottesgeist. Daher schlage ich vor, da ja "alle Getauften und Gefirmten Zeugen der Botschaft des Herrn sind", wie Kardinal Marx so richtig sagt: Versammelt euch in euren Häusern und Wohnungen. Gemeinsam feiern, beten, singen, segnen, danken, einander annehmen, dazu braucht es keinen Pfründepfarrherrn oder Sakramentenmonopolisten aus einem fernen Land. Denn die jahrelangen Scheindialoge zielen allenfalls auf die Kirchensteuerkartei ab. Schafft euch ein paar zusätzliche Karton-Hocker aus dem Baumarkt an und ladet Nachbarn, Fremde und Gleichgesinnte zu euch ins Wohnzimmer reihum ein. Bereits Krabbelgruppenmuttis wissen, wie Gemeinschaft dort wächst, wo ein echtes Bedürfnis ist. Es geht um euch und euer Leben. Und die schönsten Dinge mehren sich, wenn ihr sie miteinander teilt.

Wolfgang Dettenkofer

Bad Endorf

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