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Glauben nicht von anderen bezahlen lassen

Zu „Solidarische Kirchensteuer“ (Leserbriefseiten):

Von Christen geschieht viel Gutes, genauso viel wie von allen Andersgläubigen und Atheisten, die sich nicht mit einer Steuer dafür bezahlen lassen wollen. Wer glaubt, für seinen Glauben eine gigantische undemokratische Verwaltungsorganisation errichten zu müssen, darf das gerne tun, aber bitteschön auf eigene Kosten. Das bauliche Erbe der Kirchen ist in vielen Fällen erhaltenswert. Naiv ist, wer glaubt, das würde alles aus der Kirchensteuer geleistet. Richtig ist vielmehr, dass dafür in sehr vielen Fällen noch einmal neues Steuergeld fließt, durchaus zurecht.Was haben Verfolgung oder gar der Tod wegen eines Bekenntnisses in anderen Ländern mit unserer Kirchensteuer zu tun?Die Solidarität der christlichen Kirche mit den wegen ihres Bekenntnisses zur Demokratie in Russland Verfolgten ist doch sehr übersichtlich.Der Glaube ist ureigenste Privatangelegenheit, ebenso wie eine Liturgie zu einem Teil davon zu machen. Wer das genießen will, soll das natürlich tun dürfen. Einen Grund, sich das von anderen bezahlen lassen zu wollen, gibt es nicht.

Jürgen Keil

Feldkirchen-Westerham

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