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Rundfunk-Zoff eskaliert böse: Minister fliegt - Koalition witterte Umsturzversuch

Sachsen-Anhalts in Regierung in Not

Rundfunk-Zoff eskaliert böse: Minister fliegt - Koalition witterte Umsturzversuch

Der Streit um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags geht weiter. Die CDU in Sachsen-Anhalt will nicht …
Rundfunk-Zoff eskaliert böse: Minister fliegt - Koalition witterte Umsturzversuch

Glaube und Wissen

Zum Leserbrief "Wissenschaftler über Glaube und Physik" von T. Weindl:

An dem Leserbrief von Herrn Weindl fällt zunächst auf, dass er offenbar nicht fähig und willens ist, die Existenz der "alten Himmel und Höllen", welche F. Heer infrage stellt, zu verteidigen. Das wäre doch von ihm zu erwarten gewesen, weil es sich bei Himmel und Hölle um zentrale christliche Glaubenslehren handelt.

Anstatt auch selber zu argumentieren, schreibt er nur Sätze und bringt eine Sammlung von Zitaten neuzeitlicher Naturwissenschaftler, die sich irgendwie zu "Gott" bekennen. Bequemer geht's nicht. Physiker mit Nobelpreis als Gottes-/Glaubenszeugen vorzuschicken, ist, mit Verlaub, ein alter Hut und zugleich ein durchsichtiger Trick der Kirchen, um nicht von den übermächtigen Wissenschaften geistig völlig überrollt zu werden. Ich kann mich noch erinnern, dass vor fast 50 Jahren ein Physikprofessor vor der Oberstufe meines Gymnasiums versuchte zu beweisen, dass Religion und Wissenschaft sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern komplementär ergänzen. Von derartigem religiösen Wunschdenken sollte sich niemand täuschen lassen.

Wahr ist: "Wer weiß, kann nicht glauben. Und wer glaubt, kann nicht wissen." (E. Borneman). Wer an einen persönlichen, menschenähnlichen Schöpfergott glaubt, der vor zirka 6000 Jahren die Welt aus dem Nichts erschaffen haben soll, der kann - und will vor allem - nichts von einer allmählichen Evolution der Natur im Laufe von Jahrmillionen wissen. Und wer weiß, dass die Evolution wissenschaftlich zweifelsfrei bewiesen ist, der kann nicht an einen persönlichen Schöpfergott glauben.

Ulrich Kretzschmar

Prien

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