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Gewachsene Baumstrukturen hätten eingebunden werden können

Zu den Berichten „Angst um gewachsenes Mühldorf“ und „Bauausschuss kommt zu keiner Lösung“ (Lokalteil):

Wegen der Beseitigung der grünen Insel Töginger Straße 17 herrschte beim Großteil der Mühldorfer Bevölkerung Entsetzen. Sicher war diese grüne Oase kein Park, weil nach der Definition kein öffentlicher Zugang bestand.

Aber auf keinen Fall stimmt die Feststellung des Investors, dass es sich überwiegend um Buschwerk und absterbende oder beschädigte Bäume handelte. Seine Aussage „dies habe auch das Landratsamt bestätigt“, ist deshalb auch anzuzweifeln. Bis auf zwei Bäume, die geschädigt waren und stehengelassen wurden, handelte es sich um gesunde, in Gruppen stehende Bäume mit dem entsprechenden Unterwuchs, die das Stadtklima positiv beeinflussten, den Verkehrslärm der stark befahrenen Straße dämpften und den Feinstaub aus der Luft absorbierten.

Im neuen Flächennutzungsplan steht zum Beispiel für Siedlungsgebiete, dass naturnahe Kleinstrukturen wie Bäume, Hecken oder Gräben erhalten werden sollten.

Mit etwas gutem Willen von Seiten des Bauträgers wäre es gut möglich gewesen, diese gewachsenen Baumstrukturen in die neue Planung einzubinden. Aber mit der Einstellung, das Maximum an Bebauung he rauszuholen, sind gewachsene Baumstrukturen unerwünscht.

Sicher benötigen wir Wohnraum, aber genau so wird auch auf die Berücksichtigung des Stadtklimas hingewiesen. Temperaturerhöhungen sollen vermieden und die Niederschläge vor Ort versickert werden. Wir hoffen, dass der Bürgermeister und die Stadträte als Vertreter der Bevölkerung eine Bebauung beschließen, die zusätzlichen Wohnraum bringt und die vorbildliche Eingrünung in der Umgebung auch für dieses Grundstück vorgibt.

Oskar Rau

Mühldorf

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