Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Gender-Regeln: Nicht weit gedacht

Zur Berichterstattung über den Duden und die Gender-Debatte (Politikteil/Leserbriefe):

Ich habe das Gefühl, dass den Damen und Herren von der Duden-Redaktion nichts Gescheites mehr einfällt. Deshalb möchten sie uns „Gender-Schreibregeln“ vorschreiben. So schlecht ist die Schreibweise mit dem Gendersternchen eigentlich nicht. Man spart sich viel Zeit, wenn man nur ein statt zwei Wörter schreiben muss: Zum Beispiel Herr*in; Sepp*ine statt Josephine; Frieder*ine statt Friederike; Andreas*in statt Andrea.

Ich glaube, dass alle Beispiele bei den weiblichen Wesen nicht gut ankommen werden. Der Gerechtigkeit wegen sollte man die Pflanzen- und Tierwelt nicht vergessen: Palmkätzchenstrauch*in (Palmkätzchen sind zweihäusige Pflanzen); Apfelbaum*in (zweihäusig); Salamander*in; Frosch*in.

Die Gendersternchen sind ungerecht, weil das weibliche Geschlecht hinten steht. Wenn die Frauen die gleichen Löhne erhielten wie die Männer, das wäre viel gerechter!

Je länger ich nachdenke, desto mehr Schmarrn fällt mir ein. Die Duden-Leute haben mit ihren „Erfindungen“ wirklich nicht weit gedacht. Die deutsche Sprache ist mit ihren vielen Regeln umständlich genug!

Marga Leingartner

Rosenheim

Kommentare