Geldverschwendung in klammen Zeiten

Eine solche Schnellladestation für E-Autos soll in Waldkraiburg installiert werden. Die Kosten von 520000 Euro sorgen für Diskussionen.
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Eine solche Schnellladestation für E-Autos soll in Waldkraiburg installiert werden. Die Kosten von 520000 Euro sorgen für Diskussionen.

Zum Bericht „Viel Geld für drei Schnellladesäulen“ (Lokales):

Ökonomisches und wirtschaftliche Grundsätze im Umgang mit öffentlichen Mitteln scheinen in der „modernen Waldkraiburger Zeit“ (Zitat des Grünen- Stadtrates Christoph Arz) keine Rolle mehr zu spielen, wenn es um das Durchsetzen von grüner Ideologie geht. Dass sich die horrende Investitionssumme von 520 000 Euro für drei E-Ladesäulen nie amortisieren wird, dürfte jedermann mit einem Volksschulabschluss völlig klar sein. Das ist um so absurder, wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass genau dieser Stadtrat wohl in der gleichen Sitzung eine Haushaltssperre wegen wegbrechender Steuereinnahmen beschlossen hat. Subventionen für zukunftsträchtige Technologie gab es schon immer, nur ist genau diese Zukunftsfähigkeit der Elektro-Mobilität, sowohl was Ökologie wie auch Ökonomie betrifft, alles andere als sicher und deshalb auch nicht im Inte resse der Bürger. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass wohl einzig die Frak tion der AfD die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich gegen diese Verschwendung von Steuergeld ausgesprochen hat. Alle anderen Fraktionen lassen sich offensichtlich von der sogenannten „neuen Moderne“ zu Entscheidungen nötigen, die nicht im Sinne des Bürgers sind. Wenn so die neuen Zeiten in Waldkraiburg und ganz Deutschland aussehen, dass politische Entscheidungen nur nach grünen ideologischen Fantastereien getroffen werden, dann sollten wir lieber da rauf verzichten, denn diese ruinieren das Land!

Nikolai Krieg

Mühldorf

Befürworter der immens teuren Schnellladestationen scheinen sehr optimistisch zu sein, aber leider ohne Weitsicht, im Gegensatz zu Tatjana Zapp, die hier mit Recht das Vorhaben kritisiert. Die Kosten von über 500 000 Euro stehen in keinem Verhältnis. Wann amortisiert sich die Anschaffung? Wie viele Fahrzeuge nutzen die Säulen? Dies geht aus dem Artikel nicht hervor. Die Waldkraiburger Bürger haben das Recht, zu erfahren, was mit ihren Steuergeldern passiert. Mehr Transparenz ist erwünscht. Haben die Befürworter auch daran gedacht, wie es in Zukunft mit Firmeninsolvenzen, Arbeitslosigkeit, allgemeine Wirtschaftslage aussieht? Es ist richtig, dass man mit dem Fortschritt gehen sollte, sofern von Nutzen. Aber gerade jetzt?

Paul Werfinger

Aschau a. Inn

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