Gefährlich für die Demokratie

Zum Artikel „Wirt gerät zwischen die Fronten: AfD Rosenheim sagt Neujahrsempfang in Flintsbach ab“ (Regionalteil):

Jetzt wird’s langsam „gspäßig“, wie der Schwabe sagt. Der Druck, unter dem der Wirt des Gasthauses Falkenstein die geplante AfD-Veranstaltung in seiner Wirtschaft absagen musste, um keine Schwierigkeiten zu bekommen, hat mit Demokratie so viel zu tun wie die Ansichten von AfD-Frontmann Björn Höcke. Noch ist die AfD – die ich persönlich niemals wählen würde – nicht verboten, und jedem muss es selbst überlassen bleiben, ob er diese Partei bei sich im Lokal aufnehmen will oder nicht. Aber wenn ich schon dieses Konstrukt „Antifa“ lese, das einige der Protestvereinigungen in ihrem Namen tragen. Diese Leute machen genau das, was sie den Faschisten vorwerfen, nur unter einem umgekehrten Vorzeichen: Sie arbeiten an einer Meinungsdiktatur. Meiner Ansicht nach sind diese Strömungen im Endeffekt genauso gefährlich für die Demokratie wie die Populisten von rechts.

Manfred Altmann

Rosenheim

Von der AfD sagt man, sie sei extremistisch, sexistisch, antisemitisch und ausländerfeindlich. Auch wenn die AfD in meinen Augen nichts dergleichen ist, so sagt man, dass sie aber andere diesbezüglich anstiften würde. Fakt jedoch ist, dass im Fall Flintsbach Einschüchterung betrieben wurde. Und zwar genau von denen, die die AfD an den Pranger stellen. Die Wahrheit ist, dass die Demokratie von links-grünen Gruppen längst unterwandert wurde. Die Folgen werden Barbarei, sozialistische Diktatur und Unterdrückung sein.

Christian Demmel

Kolbermoor

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