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Gängelung der Ungeimpften?

Angesichts der sinkenden Impfbereitschaft gehen die Behörden ungewöhnliche Wege. In Mecklenburg-Vorpommern kann man sich sogar am Strand impfen lassen.
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Angesichts der sinkenden Impfbereitschaft gehen die Behörden ungewöhnliche Wege. In Mecklenburg-Vorpommern kann man sich sogar am Strand impfen lassen.

Zur Berichterstattung über Corona-Impfungen sowie zum Bericht „Scharfe Kritik an Aiwanger – Söder: „Ich mache mir Sorgen um ihn“ (Politikteil):

Es geht voran mit der Pandemie. Keine Impfpflicht, aber Testpflicht! Carl Zuckmayer lässt grüßen: „Haste Arbeit, krieg’ste Wohnung. Haste Wohnung, krieg‘ste Arbeit.“ Haste Impfung? Has te negativen Test? Haste beides nicht, kriegs’te hier nix. So soll es sein, wenn es nach dem Willen einiger Politiker geht. Dabei steht laut Herrn Söder der Stadionbesuch ganz oben auf der Bedarfsliste. Geht’s noch blöder, Herr Söder? Herr Brinkhaus (CDU) fordert gar einen Perspektivwechsel und meint: „Es müsse endlich gefragt werden, inwieweit Ungeimpfte das Leben der Geimpften einschränken.“ Dabei ist es doch wirklich so, dass Geimpfte und Impfbefürworter darüber nachdenken, wie man das Leben der Ungeimpften einschränken kann. Wer hat denn da ein Wahrnehmungsproblem? Herr Söder, Herr Brinkhaus, aber auch die Kommentatoren Horsch und Anastasiadis? Die Freiheitsrechte gelten für alle! Das heißt eben auch, jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit und die Eigenverantwortlichkeit für seine Gesundheit. Diese Eigenverantwortung kann nicht an andere übertragen werden. Wer in der jetzigen Situation in den unzureichend getesteten Impfstoffen aufgrund der bisher bekannten Ergebnisse nicht den mantraartig vorgetragenen Schutz, oder, wie auch zu befürchten ist, eine Gefahr für seine Gesundheit sieht, hat das Recht, ohne Einschränkung seiner Grundrechte eine Impfung abzulehnen. Die Bestrafung Ungeimpfter durch die Verpflichtung, einen untauglichen und überteuerten PCR-Test nachweisen zu müssen, verstößt gegen das Gleichheitsgebot. Ein Kaffee in einem Lokal könnte dann schnell mal 150 Euro kosten. Sollten Sie noch Beratungsbedarf haben, worüber Sie bei der nächsten Ministerpräsidenten-Konferenz reden sollten, stehe ich gern zur Verfügung.

Wolfgang Pfannkuchen

Riedering

Die Entwicklungen auf politischer, aber auch zwischenmenschlicher Ebene sind besorgniserregend. Mit zunehmender Hilflosigkeit müssen wir zusehen, wie eine Bevölkerungsgruppe diskriminiert wird und dies mit steigender Tendenz zu einer Spaltung der Gesellschaft führt. Bereits im Kindesalter wird uns gelehrt, dass in der Bundesrepublik jeder Mensch gleich ist. Unabhängig von sexueller oder religiöser Orientierung, Geschlecht oder anderer Einstellung, die eine Person gegebenenfalls von der Mehrheit der Bevölkerung unterscheidet. Ebenso verhält es sich mit der freien Meinungsäußerung, die ein unabkömmliches Mittel in einer funktionierenden Demokratie darstellt. Daher sind auch beide Ansätze im Grundgesetz verankert. Wenn Herr Söder also von falschen Aussagen spricht und Herrn Aiwanger eine rechte Gesinnung unterstellt, frage ich mich, ob nicht er derjenige ist, der gegen genau diese Grundrechte verstößt. Denn was ist Diskriminierung oder gar Rechtsextremismus? Ist es nicht die Ausgrenzung einer Bevölkerungsgruppe oder die Beschuldigung einer Minderheit, eine „falsche“ Meinung zu äußern und sie aufgrund dieser Meinung nicht mehr als gleichwertig anzusehen? Sollte nicht gerade ein Ministerpräsident als Vorbild fungieren und diese sich anzeigende Spaltung der Gesellschaft unterbinden, statt diese zu unterstützen? Der Sinn einer Demokratie ist doch, unterschiedliche Meinungen zu tolerieren. Zu keinem Zeitpunkt sollte Diskriminierung einen Platz finden, egal, ob das in diesem Fall die Geimpften oder die Ungeimpften betrifft.

Elke Baumgartner

Schechen

„Die Gedanken sind frei“: Solche und ähnliche Phrasen werden Kindern richtigerweise schon von klein auf eingetrichtert. Wie wichtig es ist, sich eine eigene Meinung zu bilden und nicht per se das als wahr und richtig anzunehmen, was uns von anderen Personen gesagt wird. Umso trauriger finde ich es, dass uns eben diese Fähigkeit während der Corona-Pandemie abgesprochen wird. Nämlich selbst abzuwägen und zu entscheiden, was in unserem individuellen Fall am sinnvollsten erscheint – für das eigene Wohlbefinden und für die eigene Gesundheit. Das kann, auf die aktuelle Situation bezogen, die Entscheidung zur Impfung sein, genauso gut aber auch die Entscheidung gegen eine Impfung. Letzten Endes kann einem niemand, auch nicht die Herren Söder, Spahn, Wieler oder Aiwanger garantieren, dass der eine Weg besser als der andere ist. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Blöd jetzt, wenn nur die Entscheidung für eine Impfung unterstützt wird. Noch kritischer, wenn damit der Rück erhalt bisher eingeschränkter Grundrechte verbunden ist. Absurd finde ich an der ganzen Thematik, dass die betriebene Propaganda so offensichtlich ist und trotzdem so viele mitlaufen. Irgendwo aber auch verständlich, wenn man dann endlich wieder in den Urlaub darf. Ich würde mir wünschen, dass sich jeder für sich selbst überlegt, worum es einem eigentlich geht und auf dieser Basis Entscheidungen trifft. Und bevor ich es vergesse: Ich bin weder rechtsradikal, noch definiere ich mich als Querdenkerin. Ich möchte einfach daran erinnern, dass wir ein Recht darauf haben, unser Leben so zu gestalten, wie wir das möchten. Denn wie wir alle wissen und es im Grundgesetz steht: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Daran darf auch eine Pandemie nichts ändern.

Lena Bauer

Soyen

Als König hat man es nicht leicht. Ständig muss man fürchten, als Alleinherrscher nicht genügend gewürdigt zu werden. Und im Moment schlägt er wild um sich, und es wirkt wenig majestätisch. Diese Erfahrung macht gerade der bayrische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder. Er wütet gegen seinen Kabinettskollegen Hubert Aiwanger von den Freien Wählern. Auch CDU-Chef Armin Laschet bekommt das bayerische Donnergrollen ab – ebenso der Vorsitzende der Stiko, Thomas Mertens. Ihn drängt er zur Zulassung der Kinderimpfung. In der Summe entsteht ein Eindruck maximaler Unsouveränität. Nie erschien Söder kleiner, nie verzagter als in diesen unbeherrschten Tagen. Für die Union ist das eine schlechte Nachricht. Die Wahlen im Herbst werden es zeigen. Und als Christ sollte Herr Söder wissen, was geschieht, wenn er sich über andere erhöht...

Viola Kurz

Bad Feilnbach

Sämtliche Maßnahmen hängen wider besseren Wissens von der Inzidenzzahl ab. Frau Merkel als Physikerin müsste ganz genau wissen, was Inzidenz bedeutet, und ich bin sicher, sie weiß es auch. Bei dem Bankkaufmann Spahn bin ich mir allerdings nicht sicher, ob er weiß, wovon er redet. Dabei bedeutet eine Inzidenz von 100, dass 99,9 Prozent der Menschen gesund sind. Bei einer Inzidenz von 800 handelt sich nicht um Erkrankte, sondern lediglich um 0,8 Prozent PCR-positiv Getestete. Der PCR-Test alleine kann eine Covid-19-Erkrankung nicht feststellen. Außerdem liefert er falsch positive Ergebnisse, deshalb sind Massentests symptomloser Menschen sinnlos und irreführend. Als Covid-Toter zählt jemand, der bis zu 28 Tage vor seinem Tod positiv auf Covid getestet wurde. Das ist eine falsche Zuordnung von Todesfällen. Sämtliche Maßnahmen, wie Lockdown, Massentests, Masken und Impfungen, sind irrationale Kontrollmaßnahmen. Covid-19 bedeutet lediglich für Menschen über 70 Jahre und für Jüngere mit Vorerkrankungen ein leicht erhöhtes Risiko, zu erkranken. Es wird mit experimentellen Impfstoffen geimpft. Dabei wissen wir nichts über die Langzeitnebenwirkungen. Diesen genbasierten Impfstoff flächendeckend einzusetzen, ist unangebracht, noch dazu für Menschen, für die die Krankheit keine Bedrohung darstellt. Es gab in Deutschland nie einen Engpass bei der Belegung der Intensivbetten. Das Corona-Narrativ der Regierung darf aber nicht in Frage gestellt werden, sonst ist man im besten Fall ein Verschwörungstheoretiker. Es wäre Aufgabe der Medien, alternative Meinungen zu veröffentlichen, konträre Diskussionen zuzulassen. Das ist ein Versagen auf ganzer Linie, und die Medien machen sich mitschuldig an Desinformation, Verschweigen und Lügen.

Cornelia Kreutz

Stephanskirchen

„Hurra ich bin geimpft!“ Jetzt kann ich wieder leben wie früher. So denken viele Geimpfte und verhalten sich auch so. Dabei vergessen sie, dass auch sie noch infiziert sein und damit auch andere anstecken können. Durch dieses Verhalten geht von den Geimpften mehr Ansteckungsgefahr aus als von Ungeimpften, da sich der größte Teil der Ungeimpften an die Hygienevorschriften hält. Trotz Versprechen der Politiker treiben sie die Bevölkerung mit den neuesten Maßnahmen in eine Zweiklassengesellschaft (Gut = geimpft; Böse = ungeimpft)! Bei den Reiserückkehren müssen nur noch die „gefährlichen“ Ungeimpften einen Negativtest vorweisen. Die Geimpften und Genesenen können ohne Überprüfung alle Viren ins Land bringen. Wo bleibt hier die Logik? Mit dieser und weiteren Maßnahmen sollen auch die letzten Ungeimpften zur Impfung getrieben werden. Damit ist die indirekte Impfplicht schon jetzt erreicht. Dies ist auch gewünscht, weil mit den Millionen von Impfdosen Milliarden Umsätze erzielt werden, und dies auf Dauer (Auffrischungsimpfungen). Die bereits existierenden Medikamente werden da natürlich in den Hintergrund gestellt und die Zulassungen lieber hinausgeschoben. Warum wohl gibt es bei den Medikamenten keine Notzulassung wie bei den Impfstoffen? Jeder kann sich seinen Teil dazu denken, aber Geschäft ist eben Geschäft. Dass nun auch noch Kinder und Jugendliche mit Lockangeboten zur Impfung gelockt werden, halte ich für höchst bedenklich. Sollten sich Spätfolgen durch die Impfungen ergeben, werden alle Politiker und Fachleute sagen, das konnte man damals nicht vorhersehen. Darum bin ich ungeimpft und werde es auch bleiben, da ich mich auf mein Immunsystem verlasse.

Klaus Wienczierz

Stephankirchen

Der Virus bestimmt unser Leben seit eineinhalb Jahren und spaltet die Gesellschaft durch eine Politik der Unverhältnismäßigkeit in allen Bereichen des täglichen Lebens. Viren gehören zum Leben. Es gab sie vor der Pandemie, und es gibt sie weiterhin. Angst, ungeeignete Tests, Maskenpflicht jeglicher Art, genmanipulierte Spritzkampagne, die von den Politikern kompetenzlos und verantwortungslos unter Druck bestimmt werden, dienen nicht der Gesundheit des Menschen. Die Gesundheit aber ist und bleibt das wertvollste Gut des Menschen. Ein Politiker mit Verantwortung, leider derzeit nur Herr Aiwanger, nimmt die Warnungen der Stiko ernst und handelt danach – zum Wohle der Bürger. Besonders wenn es Kinder und Jugendliche betrifft. Und er gehorcht nicht den Interessen der Pharmariesen. Diese Konzerne übernehmen keine Haftung für Schaden an Körper und Seele und verdienen aber Milliarden mit dieser derzeitigen Politik. Den öffentlich-rechtlichen Sendern fehlt wohl die Erlaubnis, namhaft anerkannte Wissenschaftler und echte Berufsexperten, die die Wahrheit aussprechen, einzuladen. Eine wirklich funktionierende Demokratie darf und muss unterschiedliche Meinungen und Überzeugungen zulassen. Diskriminierungen gehören nicht zum Repertoire eines demokratisch handelnden Politikers und jedes demokratisch denkenden Menschen. In einer Demokratie entscheidet der Mensch selbst über seinen Körper und seine Gesundheit. Ohne Druck!! Herr Söder sollte daher deutlich an seiner Achtsamkeit und Empathie arbeiten. Der authentische Mensch und Politiker kann Fehler eingestehen. Dies zeigt Charakter und wahre Größe.

Anna Maria Koellmeier

Bad Feilnbach

Meine Hochachtung für den stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, der seinen klaren Menschenverstand offensichtlich noch nicht dem Diktat von Wirtschaft und Großkapital verkauft hat.

Josef Schußmüller

Au am Inn

Als halbwegs aufgeklärter Mensch versteht man einiges an der gegenwärtigen Debatte über das Impfen nicht mehr. Da wird lautstark protestiert, dass ein noch so sanfter Druck, sich impfen zu lassen, gegen elementare Menschenrechte verstoße. Dabei ist es gerade ein paar Wochen her, dass aufgrund der hohen Fallzahlen ebenfalls wichtige Freiheitsrechte eingeschränkt oder aufgehoben waren. Ja, was denn nun?! Klar ist jedenfalls, dass vollständig Geimpften und Genesenen die vollen Freiheitsrechte zustehen, während Nichtgeimpfte es akzeptieren müssen, gewissen Einschränkungen und Auflagen zu unterliegen, da sie ein höheres Risiko darstellen, sich selbst oder andere anzustecken. Da mittlerweile genügend Impfstoff vorhanden ist und jeder, der will, sich impfen lassen kann, kann jeder für sich entscheiden, wie er mit dem Risiko umgehen will. Die gleichen Rechte zu fordern, wie sie Geimpfte und Genesene haben, ohne etwas dafür zu tun, dass andere geschützt sind, ist jedenfalls krass egoistisch und unsolidarisch. Und falls hier der Einwand kommt, „Was ist denn mit Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, oder mit Kindern und Jugendlichen, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt?“ Hier die Antwort: Eben deswegen ist es umso wichtiger, dass möglichst viele Menschen sich impfen lassen, damit das ewige Hin und Her zwischen Lockerung und Lockdown ein Ende hat, bevor eine noch gefährlichere Mutation um die Ecke kommt.

Heribert Burdick

Bernau

Wenn man sich ausgiebig und breit über Corona und die dazugehörigen „Impfungen“ informiert und dann aber die politischen Beschlüsse in Deutschland dazu ansieht, fragt man sich, ob man nicht in einer alternativen Wirklichkeit lebt. Einerseits belegen Studien, dass die Fallsterblichkeit von Corona sich auf dem Niveau einer mittleren Grippewelle bewegt (z.B. WHO-Studie von Professor Ioannidis) und man sieht, dass in Ländern mit hoher Impfquote wie Israel oder Gibraltar trotzdem sehr viele doppelt Geimpfte an Corona erkranken, aber andererseits spiegeln sich diese Erkenntnisse in den Beschlüssen der Politik nicht wider. So werden jetzt Ungeimpfte massiv benachteiligt. Geimpfte müssen sich oft nicht mehr testen lassen, werden somit aber zu heimlichen Superspreadern, da sie ja andere Leute trotzdem infizieren können, da die Virenlast bei Geimpften nach neuen Erkenntnissen genau so hoch ist wie bei Ungeimpften. Wenn man dann noch weiß, dass die Covid-19-Impfstoffe von der EMA nicht für die Verhinderung der Infektion von Sars-Cov2 zugelassen wurden, sondern nur für die Verhinderung eines schwereren Krankheitsverlaufs der Krankheit Covid-19, ist es umso unverständlicher, warum jetzt auf einmal Geimpfte anders behandelt werden sollen wie Ungeimpfte.

Christoph Moser

Bad Endorf

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