Gabriel populistisch

Zur Auseinandersetzung um das Steuerabkommen Deutschlands mit der Schweiz (Berichte im politischen Teil):

Der SPD-Vorsitzende Gabriel wirft Schweizer Banken bandenmäßige Steuerhinterziehung vor. Ebenso könnte man deutschen Finanzbehörden bandenmäßige Hehlerei vorwerfen, da sie das Diebesgut Krimineller aufkaufen. Das ganze Säbelrasseln halte ich für simples populistisches Wahlkampfgetöse. Die Problematik der Steuerhinterziehung ist seit Jahrzehnten bekannt, und doch hat es keine Regierung - egal welcher Partei - geschafft, den Bürger zu mehr Steuerehrlichkeit "umzuerziehen" oder die Steuerflucht zu unterbinden.

Es müsste unseren Politikern bekannt sein, dass es laut OECD-Liste noch ein paar Dutzend Steueroasen gibt, wo Wohlhabende ihr Geld vor dem nimmersatten Fiskus in Sicherheit bringen können. Vielleicht wollen unsere edlen Volksvertreter mit der Kampagne gegen die Schweiz nur davon ablenken, dass der eine oder andere selbst ein Konto in der Karibik oder andersowo unterhält.

Ulrich Huber

Staudach-Egerndach

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