Für Senioren zu umständlich

Zum Bericht „Unter Umständen zum Termin“ zum Impfzentrum Rosenheim (Regionalteil):

Wer sich über diesen Bericht nicht wie ich aufregen kann, der hat einiges nicht verstanden. Das Impfzen trum Rosenheim versendet Briefe an Senioren mit der Einladung, sich zum Zweck der Corona-Impfung zu registrieren, um einen Termin vereinbaren zu können. Geht’s eigentlich noch umständlicher und mit noch mehr Kosten verbunden? Da sehr viele Senioren weder Computer oder Smartgerät besitzen und bedienen können, sind sie wieder mal auf Hilfe angewiesen. Sprich: auf Kontakte! Aber es ist scheinbar schwer für die Verantwortlichen dieses Schildbürgerstreiches, von 12 Uhr bis Mittag zu denken. Denn was ist daran so schwer, wenn die älteren Mitbürger sowieso angeschrieben werden, diesen gleich einen Termin vorzuschlagen? Um diesen – wenn nicht gewünscht – absagen zu können, eine Telefonnummer anzugeben, unter der sie dies tun können? Es wird im Moment so viel Geld verbrannt, also sollten die Verantwortlichen endlich zu denken anfangen.

Andrea Hübner

Bad Endorf

Mit vielen Problemen ist es mir mit meinen 78 Jahren gelungen, meine Frau per Internet zum Impfen anzumelden. Allerdings fehlt die Terminzusage noch. Ein Anmelden des Ehepartners mit der gleichen E-Mail-Adresse gelingt jedoch nicht. Eine Aufklärung, wie sich ein Rentnerehepaar mit nur einer E-Mail-Adresse gemeinschaftlich anmelden kann, wäre wünschenswert.

Uwe Rost

Riedering

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