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Für den Atheismus braucht man Glauben

Zum Leserbrief „Der undiplomatische Diplomat“ (Leserbriefseite):

Bernhard Schellmoser schreibt in seinem Leserbrief, dass er vor 50 Jahren seinen frühkindlichen Glauben (vermutlich Gottglauben) beendet und das Denken begonnen habe und damit zwangsweise Atheist geworden sei. Der Apostel Paulus kommt zu einem ganz anderen Ergebnis. Er schreibt über sein Kindsein im ersten Korintherbrief unter anderem: „Als ich ein Kind war, dachte ich wie ein Kind, handelte ich wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich das Kindliche ab … Stückwerk ist unser Wissen wie das Bild in einem unklaren Spiegel.“ Trotzdem ist Paulus ein Hauptmitbegründer der christlichen Religion geworden. Für beide Denkweisen, die des Herrn Schellmoser und die des Apostels Paulus, braucht man einen (starken) Glauben, aber für den Atheismus zweifellos den weit größeren. Denn das Hauptcredo dieser Lehre besagt: Die Welt in ihrer Kompliziertheit in Abläufen und vielfältigen Lebensformen ist nur durch Zufall und Notwendigkeit entstanden. Dazu braucht man wirklich einen ganz starken Glauben.

Peter Dinzenhofer

Rosenheim

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