Freispruch für Kardinal Pell

Zum Bericht „Kardinal Pell zu Unrecht verurteilt?“ und zum Kommentar von Claudia Möllers „Das Kapitel ist noch nicht beendet“ (Politikteil):

Warum ist der Freispruch von Kardinal Pell nicht auf der Titelseite? Seine Verurteilung war es doch auch! Warum wird die Überschrift auf der vierten Seite mit einem Fragezeichen versehen, wo doch das oberste Gericht von Australien so entschieden hat? Warum kommen Betroffenen-Organisationen zum Schluss zu Wort, die sich über den Freispruch entrüsten? Warum wird nicht vielmehr das Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass ein Unschuldiger genüsslich von der Presse ausgeschlachtet, verurteilt worden ist?

Für eine einseitige Berichterstattung zu Lasten der Kirche sollte sich Ihr Blatt zu schade sein.

Hildegard Sochatzy

Kirchdorf

Da fällen die sieben obersten Richter Australiens einstimmig ein Urteil, aber Kommentatorin Claudia Möllers lässt nicht die Spur eines Zweifels aufkommen, dass sie falsch liegen. Mehr noch, sie verweist sogar auf das Gericht Gottes, dem der freigesprochene Kardinal nicht wird entrinnen können. Was bleibt da noch zu sagen? Lauter Deppen und eine Hellseherin mit großem Herz und noch größerem Bauchgefühl? Klar, so läuft es in der Welt: Die Guten gegen die Bösen und immer auf die Kleinen. Da muss man doch mit Stimmungen arbeiten, oder?

Johann Stahuber

Bad Aibling

Kommentare