Die CSU und die Frauenquote

Zu den Berichten über die Aufstellungsversammlungen der CSU im Regionalteil:

Nach dem planmäßigen Ausscheiden zweier Frauen aus Land- und Bezirkstag ist es den Rosenheimer CSU-Delegierten gelungen, deren Direktmandate wieder durch echte Männer zu besetzen. Meine Hochachtung gilt der Delegiertenkonferenz. Das frei gewordene Direktmandat von Annemarie Biechl konnte mit Otto Lederer für die Männerwelt gerettet werden und Eleonore Dambachs Direktmandat für den Bezirkstag ging an Günter Wunsam. Das unselige 50/50-Verhältnis zwischen Frauen und Männern ist Geschichte. Damit ist die CSU im Raum Rosenheim wieder feministisch "besenrein". Hauptsache man ist ein echter Mann, einer der dem "Rückgrat" der Region, der Landwirtschaft und ihren Sympathisanten nach dem Mund redet. Es konnte vermieden werden, gefährliche Interessenvertreter von Handwerk und Mittelstand aufkommen zu lassen. Dass andere Parteien meinen, die der Wirtschaft auferlegte Frauenquote bei aussichtsreichen Listenplätzen auch selber erfüllen zu müssen (Noichl, Degenhart, Stamm), darf einen aufrechten CSU-Delegierten nicht schrecken! Da wundert und freut es uns, dass Daniela Ludwig als Bundestagsabgeordnete noch dabei ist - aber hier geht's ja auch über die Landesgrenzen hinaus, da sind wir gerne weltoffen und tolerant.

Familie Wensauer

Kolbermoor

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