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„Frauen helfen Frauen“:Kein Verein, um sich zu profilieren

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Zu den Berichten über „Frauen helfen Frauen“ (Lokalteil):

Mit großem Unbehagen habe ich die Berichte über „Frauen helfen Frauen“ gelesen. Da gibt es einen Verein mit einer Vorsitzenden und eine Beratungsstelle. Ich war selbst zehn Jahre lang Vorsitzende des Vereins „Frauen helfen Frauen“. Wir, Verein und Beratungsstelle, haben uns als Einheit gefühlt und auch so gehandelt. Die Fachfrauen sitzen in der Beratungsstelle. Eine Vorsitzende kann sich glücklich schätzen, hier Mitarbeiterinnen zu haben, die ihr Fach verstehen und ihre Arbeit mit Herz, Seele und Verstand machen: Da sein für Frauen in Not! Das ist die Aufgabe des Vereins „Frauen helfen Frauen“. Deswegen nahm zum Beispiel zu „meiner“ Zeit ganz selbstverständlich die Belegschaft der Beratungsstelle an Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen teil. Auch bei meiner Nachfolgerin, Anne Markt, war das selbstverständlich. Es ist schade, dass das anscheinend heute nicht mehr der Fall ist.

Meine Aufgabe als Vorsitzende bestand unter anderem darin, für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen. Um bereit zu sein, tagtäglich die Sorgen misshandelter Frauen und oft deren Kinder anzuhören, braucht es ein gutes Umfeld, ein gutes Miteinander, sonst gehen Kraft und Liebe für die Arbeit verloren. Eine für alle, alle für Eine! Zum Profilieren taugt der Verein nicht.

Elsbeth Grytzyk

Waldkraiburg

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