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Fragwürdiges Gebaren des FC Bayern

Teilt verbal gerne kräftig aus: Uli Hoeneß, heute Ehrenpräsident des FC Bayern München.
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Teilt verbal gerne kräftig aus: Uli Hoeneß, heute Ehrenpräsident des FC Bayern München.

Zum Bericht „So wirtschaftet der FC Bayern in Krisenzeiten“ und zu „Hoeneß stichelt gegen ,Messias‘ Flick und rügt Kroos“ (Sportteil):

Die blinde Glorifizierung des Geschäftsgebaren des FC Bayern im Kommentar von Menzel Lopez erreicht absurde Züge. „Vorbildlich“ nennt es der Autor, wie die Bayern angeblich nicht mitmachen bei den immer größeren Summen, mit denen im Profifußball jongliert wird. Attribute wie Vernunft und Solidarität schreibt er dem FC Bayern zu, während den anderen großen Klubs Europas Geldgier und unfairer Wettbewerb vorgeworfen wird. Der Autor sollte seine Bayern-Brille abnehmen. Alleine die Defensivreihe des FC Bayern hat 200 Millionen Euro Ablöse gekostet. Bayern gehört zu den zehn Klubs weltweit mit den höchsten Gehaltsausgaben. Sie wollen keine gleichmäßige Einnahmenverteilung in der Bundesliga, sprich sie wollen mehr Geld für sich zulasten eines fairen Wettbewerbs. Rummenigge war Mitinitiator der Champions-League-Reform, durch die der FC Bayern jedes Jahr zig Millionen Euro Prämien erhält, selbst wenn er sportlich nicht qualifiziert ist. Was ist daran solidarisch, dem großen Geld abgewandt oder anders als die anderen Topklubs? Der Autor geißelt die Geschäfte von Paris. Paris hat diesen Sommer 76 Millionen Euro für neues Personal ausgegeben, der FC Bayern 68 Millionen Euro. Und die Gelddruckmaschinen des FC Bayern heißen Adidas oder Doha. Wo ist da geschäftsstrategisch der signifikante Unterschied zu einer Staatsholding aus Katar? Ach ja: Vor dieser Saison kaufte der FC Bayern seinen Trainer Nagelsmann für eine Rekordsumme aus dessen laufenden Vertrag bei einem Konkurrenten heraus. Kein Klub zahlte jemals mehr für einen Trainer.

Hans Anschunser

Babensham

Herr Hoeneß gibt sich als Wolf im Schafspelz. Die Fernsehauftritte benutzt Herr Hoeneß, um Unwahrheiten bis unter die Gürtellinie über ehemalige Freunde zu verbreiten. Wenn die Angestellten des FC Bayern München sich an die Vorgaben von Hoeneß halten, hält er seine schützende Hand über sie. Wenn dieselben Angestellten eine Aussage machen, die Herrn Hoeneß nicht zusagt, ist ihr Arbeitsplatz bei Bayern weg. Dann verschwindet sein Heiligenschein und der böse Wolf erscheint, der zähnefletschend über jeden Widerstand erhaben ist. Was dieser Mann über den ehemaligen Bayern-Spieler Herrn Kroos sagte, war zum Großteil gelogen. Wenn ein Fußballer in seiner Laufleistung nachlässt, ist das altersbedingt. Bei Hoeneß sind es altersbedingt offenbar seine Gehirnzellen, die nachlassen. Sonst würde er ehemalige Spieler, die jahrelang bei den Bayern spielten, nicht in den Dreck ziehen. Oder Herr Hoeneß leidet heute noch unter dem Urteil, ein paar Jahre in einem Raum zu sitzen, der nur von außen sich öffnen lässt, weil er der Meinung war, nicht er, Hoeneß, sei schuld da ran, dass er in den Knast musste, sondern die Richter seien es. Bei manchen Menschen lösen solch negative Ereignisse noch nicht erforschte Gehirnströme aus. Zuerst sollte Hoeneß über seine kriminellen Taten nachdenken, bevor er anständige Menschen, die noch nie ein Verbrechen verübt haben, öffentlich in den Schmutz zieht.

Walter Behnke

Neubeuern

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