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Fragen zum Papst sind eher peinlich

Zu "Marx: Wir schenken dem Papst Musik aus Bayern" im Bayernteil:

Zweimal war Kardinal Marx zum Glückwünschen in Rom. Wie andächtig wohl die 450 Gebirgsschützen gesungen oder gejodelt haben mögen im Petersdom und beim "Ehrenabend" in Castel Gandolfo? Scheinbar wurde ausgesucht, was nach Meinung des Ehrengebirgsschützenkompaniemitglieds den katholischen Glauben repräsentiert. Wer das "Wir-sind-Papst"-Gefühl mitbringt, der war unbesehen willkommen. Allmählich gleitet der populistische Papalismus des Hierarchen Reinhard Marx zur Posse ab. Die Narrenfreiheit kennt keine Grenzen, wenn man auf dem richtigen Dampfer hockt, wenn er nur die eigenen Karriere befördert. Fragen sind beim Jubilieren eher peinlich und daher überflüssig: Wie geht es weiter in unseren XXL-Gemeinden, wenn in 15 bis 25 Jahren die zölibatären Pfarrer nochmals um 50 Prozent geschrumpft und aus Überlastung aufgerieben sind? Wäre es nicht eine ehrliche Herausforderung gewesen zu sagen, was das Zukunftforum ihm ja nahegelegt hätte: So kann es nicht weitergehen, Heiliger Vater. Angesichts all des retrospektiven und nostalgischen Getues stellt sich die Frage: Wollen wir die Zeichen der Zeit erkennen oder lassen wir weiter Blinde Blinde führen? Die Grube ist groß, die kleine Herde passt dann leicht hinein.

Wolfgang Dettenkofer

Bad Endorf

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