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Fortschritt nur durch Wandel möglich

Wie effizient sind Elektroautos wirklich? Um diese Frage ist unter unseren Leserbriefautoren eine lebhafte Debatte entbrannt.
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Wie effizient sind Elektroautos wirklich? Um diese Frage ist unter unseren Leserbriefautoren eine lebhafte Debatte entbrannt.

Zur Berichterstattung über E-Mobilität (Politik- und Wirtschaftsteil/Leserbriefe):

Es gibt inzwischen viele Studien, die die Effizienz und die Vorteile der E-Mobilität in Bezug auf den Klimawandel aufzeigen. Warum an einer einzigen Studie festgemacht werden soll, warum die E-Mobilität kein Fortschritt ist, muss man nicht verstehen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Buchtitel von Horst Evers verweisen: „Wer alles weiß, hat keine Ahnung“.

Technik war und ist ständig im Wandel und wer sich nicht weiterentwickelt, wird schneller überholt als gedacht. So war es ja auch am Anfang der Automobilität, als man sich fragte, ob der Mensch die steigenden Geschwindigkeiten überhaupt aushält. Was ist – außer als Sportgerät und für Repräsentationsaufgaben – von den Pferdekutschen geblieben? In wenigen Jahren wird es auch mit der E-Mobilität so sein.

Die Deutsche Autoindustrie ist gerade dabei diesen Technologiewandel anzunehmen und damit die Zukunft zu gestalten. Das beste Beispiel ist ein namhafter Hersteller, der in die Batteriezellfertigung einsteigen wird.

Roland Baumann

Neubeuern

Leider scheint Herr Breuer in seinem Leserbrief Fakten nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. Bei der Zahl von einer Million E-Autos steigt unser Stromverbrauch gerade mal um 0,3 Prozent an. Bei zehn Millionen sind es etwa 3,5 Prozent, was auch vernachlässigbar ist, denn dieser Zusatzverbrauch erhöht nicht die Spitzenlast, sondern verflacht nur die Nachtlücke, in der der Stromverbrauch niedrig ist.

Die Brandgefahr bei E-Autos liegt statistisch um Faktor 20 niedriger als bei Verbrennern. Derzeit schaffen sich die Feuerwehren neue Löschdecken an, mit denen brennende Autos – auch E-Autos – gut löschbar sind.

Warum ignoriert Herr Breuer diese Erkenntnis? Er ignoriert auch die Tatsache, dass beim Unfall in Tirol der Akku nicht brannte. Das hat übrigens auch die Entsorgungsfirma des Autos bestätigt und an die Medien weitergegeben. Googeln hätte geholfen. Herrn Breuer sollte eigentlich auch bekannt sein, dass eine Garantie von acht Jahren nicht bedeutet, dass das Produkt gleich danach ausfällt. Autoakkus degradieren höchstens, fallen aber nicht aus und halten in aller Regel länger als das Auto selbst. Natürlich kann man sein Wissen von einem „Experten“ aus dem Rundfunk beziehen, nur hat sich der ÖR-Rundfunk bei diesen Themen durch viele Falschbehauptungen leider nicht mit Ruhm bekleckert. Da vertraue ich doch lieber auf meine beruflichen Kenntnisse als Elektronikexperte.

Herrn Breuer scheint auch nicht bekannt zu sein, dass selbst bei 100 Prozent Kohlestrom die CO2-Emissionen pro Fahrzeug und 100 Kilometern Fahrstrecke nur halb so hoch sind wie bei einem Verbrenner.

Ich empfehle Herrn Breuer, sich ein E-Auto zuzulegen, damit er seinen Überschuss-Strom selbst nutzen kann. Dann wird sich sicher auch seine vorurteilsbelastete, negative Einstellung zum E-Auto ändern. Um meinen Beitrag zum Klimaschutz muss er sich keine Sorgen machen.

Herbert Sax

Großkarolinenfeld

Aufgrund der Fördermaßnahmen nimmt die Zulassung von Elektroautos in Deutschland jetzt deutlich zu. Das ist auch sehr notwendig, um unseren Beitrag zu leisten zur Ressourcenschonung der wertvollen, endlichen fossilen Rohstoffe. Diese werden leider noch auf nicht absehbare Zeit als hauptsächlicher Energieträger weltweit gebraucht für den Luftverkehr, Güterverkehr auf den Straßen, Schienenverkehr (der global nur minimal elektrifiziert ist), den gesamten Schiffsverkehr, Landmaschinen, Baumaschinen und vieles mehr.

Nur nirgendwo und von niemandem wird plausibel erklärt, woher künftig rund um die Uhr der dann nur aus Sonne und Wind erzeugte Strom (Erdgas ist auch endlich und schädlich) kommen soll, wenn immer mehr E-Autos an den Ladestationen hängen werden.

Da haben es die Franzosen mit ihren umweltneutralen, stets konstant liefernden Kernkraftwerken wesentlich leichter. (Gesamtenergie-Lieferanteil in Frankreich 70 Prozent).

Unsere schlaue Bundesregierung hat uns seinerzeit nach dem durch einen Tsunami verursachten Kernkraft-GAU in Fukushima aus einer hastigen und fragwürdigen ideologischen Entscheidung heraus ohne Not den sicheren Kernenergie-Ast abgesägt. Und nebenbei bemerkt, haben wir jetzt in Deutschland zumindest europaweit mit Abstand die höchsten Strompreise (per kWh) – Tendenz weiter steigend! Aber wer den Schaden hat, braucht für den (internationalen) Spott jetzt nicht zu sorgen.

Gerd Höglinger

Rosenheim

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