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Forderungen nach lückenloser Aufklärung

Die Arbeitenam Klinikneubau in Wasserburg schreiten voran, der Abschluss der Bauleistungs- und der Feuerrohbauversicherung und die damit verbundene Kritik an dem CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner sorgt für Diskussionen.
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Die Arbeitenam Klinikneubau in Wasserburg schreiten voran, der Abschluss der Bauleistungs- und der Feuerrohbauversicherung und die damit verbundene Kritik an dem CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner sorgt für Diskussionen.

Zur Berichterstattung über die Versicherungsabschlüsse beim Klinik-Neubau in Wasserburg und den CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner (Regionalteil):

Die Angelegenheit Stöttner muss selbstverständlich umfänglich aufgeklärt werden. Offenbar ist er nicht bereit zur Aufklärung beizutragen. Auch lehnt er es ab, als Landtagsabgeordneter und Kreisrat zurückzutreten. Dies zeigt wieder, dass die CSU als regierende Partei seit rund 70 Jahren und einige Mandatsträger es verlernt haben, dass dieser Staat nicht ihr Privateigentum ist und sie nicht tun und lassen können was sie wollen. Diverse Skandale, auch in der letzten Zeit, beweisen, dass es unserer Demokratie nützen würde, wenn auch einmal andere Parteien ihre Fähigkeiten in der Regierung beweisen könnten. Hier ist der Wähler gefragt.

Was mich in der ganzen Angelegenheit aber am meisten stört ist, dass OVB-Autor Norbert Kotter immer wieder die AfD und Herrn Winhart so darstellt, als ob dieser und seine Partei die Saubermänner unseres Landes wären. Auch Herr Winhart ist in der Vergangenheit schon mit fragwürdigen Äußerungen negativ aufgefallen. Bedeutender ist aber, weite Teile der AfD sind antidemokratisch, faschistisch, rassistisch und rechtsradikal und werden in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet. Diese Partei gehört bekämpft und nicht hofiert. Kurz vor der Bundestagswahl muss man erwarten können, dass diese Störer und Hassredner in und außerhalb der Parlamente auch von den seriösen Medien entsprechend dargestellt werden.

Karl Haas

Bad Aibling

Ich bedanke mich recht herzlich für die sehr guten Berichte in dieser Angelegenheit „Stöttner“. Das schätze ich besonders, wenn Journalisten unabhängig von Partei und Person hartnäckig recherchieren und Ungereimtheiten aufdecken.

Günther Tarantik

Forsting

Es ist sicherlich wichtig, dass es zu keiner Schlammschlacht kommt. Eines muss jedoch auch klar sein: Als Landtagsabgeordneter erhält Herr Stöttner ein Einkommen, von dem Millionen Menschen mit einer Vollzeit-Tätigkeit nur träumen können. Da fragt sich mancher Wähler, wie es sein kann, dass ein Abgeordneter nebenbei seinen Beruf ausübt. Das Hinterfragen nimmt zu, wenn ein Abgeordneter über sein politisches Mandat einen Aufsichtsratssitz erhält und neben Sitzungsgeldern auch noch eine Jahres-Vergütung einnimmt. Viele Menschen engagieren sich sozial (Vereine, Tafel). Sie machen das ohne Sitzungsgelder und schon gar nicht für eine Jahres-Vergütung. Dem Fass haut es den Boden aus, wenn dieser Mandatsträger mittels seiner politischen Mandate damit auch noch Geschäfte macht. Mit dem Auftrag der Klinik sind wir beim Thema „Sauter“ beziehungsweise „Polit-Rafke“: So ruiniert man das Vertrauen der Bürger in ihre Berufspolitiker. Was sich ja auch deutlich bei den Wähler-Umfragen auswirkt. Herrn Söder und Frau Aigner ist es wichtig, hier zu einer moralischen Erneuerung zu kommen. Und dabei sollten sie auch unbedingt unterstützt werden. Das Geschäft mit der Klinik hat noch eine zweite Seite, die nicht akzeptierbar ist: Als Aufsichtsrat muss man die Geschäftsleitung kontrollieren. Von daher darf es hier keine Geschäfte zwischen Klinikleitung und Aufsichtsratsmitglied geben. (Auch ein Vergehen der Klinikleitung).

Dann steht da die unbeantwortete Frage im Raum, was alles noch an Aufträgen aufgrund der politischen Mandate gelaufen ist. Um eine Schlammschlacht zu vermeiden und das Vertrauen der Bürger in die Berufs-Politiker wieder zu stärken, sollte Herr Stöttner möglichst schnell seine politischen Ämter zurückgeben.

Jürgen Böhm

Kolbermoor

Die Raffgier einiger CSU-Politiker geht ungebremst weiter. Erst Provisionen mit Masken (Sauter/Nüsslein), jetzt Provisionen durch Versicherungsgeschäfte am Klinikneubau (durch MdL Stöttner), gleiches Delikt.

Wenn Sie Anstand haben, treten Sie zurück, wie die anderen Herren auch. Sie würden sich in guter Gesellschaft befinden. Man kann Geld auch auf anständige Art und Weise verdienen.

Gerhard Weiß

Raubling

Ein riesengroßes Lob an unser OVB! Endlich lese ich, was guter Journalismus bedeutet – und zwar nachforschen, aufdecken und darüber berichten. Nicht locker lassen, sondern weiter hinterfragen und schreiben. Dadurch wird bekannt, was in unserem Land schief läuft, wie Schwachstellen (legal) ausgenutzt werden, nur um sich Vorteile zu verschaffen, vielleicht sogar das eigene Vermögen (Maskenaffäre) oder ein Ministeramt zu bekommen. Wir setzen auch auf die Parteifreunde dieses abzustellen. Sie wollen unsere Stimme haben.

Helge Wilker

Rott am Inn

Ich habe mit großem Interesse den Kommentar „Grummeln über Stöttner“ von Norbert Kotter gelesen. Die Heimatzeitung bemüht sich in lobenswerter Weise um objektive Berichterstattung und schaut hier nicht wie bei den sonstigen CSU-Schweinereien wohlwollend zur Seite.

Sollte man den Fall Klaus Stöttner in die CSU-Affären Peter Gauweiler, Alfred Sauter, Nüßlein, Tandler oder Holmeier mit einordnen? Bleiben Sie bitte am Ball!

Helmut Schönhofer

Rosenheim

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