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Forderungen nach Ende der Maskenpflicht

Vor allem im Unterricht sollte die Maskenpflicht fallen, fordert ein Leser.
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Vor allem im Unterricht sollte die Maskenpflicht fallen, fordert ein Leser.

Zur Berichterstattung über die Abschaffung der Maskenpflicht (Politikteil):

Die Maskenpflicht sei „eine Frage der Zeit“, versucht Herr Deutschländer in seinem Kommentar zu argumentieren. Nach einer geheuchelten Verständnisarie, wonach es ja „bei Sommerwetter“ und bei „niedrigen Inzidenzen“ in Fußgängerzonen „keine Maske“ mehr brauche, kommt der Autor zügig zu seiner eigentlichen Botschaft: Für „Maske runter – vor allem drinnen“ sei es „noch zu früh“. Und zu früh sei es auch noch (mindestens?) bis zur Bundestagswahl. Begründung? Fehlanzeige!

Herr Deutschländer will uns also die Maske in Innenräumen bis Ende September schmackhaft machen. Im Oktober dann, in Anbetracht der dann kommenden winterlichen Erkältungswelle, wird sicher für die Verlängerung der Maskenpflicht bis zum nächsten Frühjahr argumentiert werden. Maskenpflicht ad infinitum also!

Herr Deutschländer verlangt damit de facto die immerwährende Maskenpflicht auch und besonders an unseren Schulen: Er plädiert dafür, unseren Kindern im Unterricht, auch beim Sport, auf dem Pausenhof und sicher auch im Schulbus mit Masken buchstäblich die Luft abzudrücken. Wer seine eigene Kindheit noch nicht ganz vergessen hat, wird ermessen, wie unsere Kinder und Jugendlichen dadurch gequält werden. Tagtäglich sechs bis acht Stunden lang. Wie ich immer wieder höre, sind die Schulen schnell mit Strafmaßnahmen bei der Hand, wenn die Maske „unter der Nase“ hängt.

Kindern solcherart das elementarste Menschenrecht, das auf freies Atmen nämlich, zu nehmen, tagtäglich, auch bei 30 Grad im Schatten, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und wird es immer bleiben. Auch dann, wenn 100 Paragrafen ersonnen werden, um es zu legalisieren.

Wer die damit einhergehenden Schäden an der Psyche unserer Kinder billigend in Kauf nimmt, versündigt sich an unserer Jugend, auch wenn es dadurch verharmlost werden soll, dass Masken die „sanfteste und günstigste“ Maßnahme seien.

Das Ende der Maskenpflicht für unsere Kinder ist keine „Frage der Zeit,“ sondern eine Notwendigkeit des Hier und Jetzt.

Dr. Andreas Strasser

Bruckmühl

Ja, spinn i? Wo ich auch hingehe, im Freien laufen lauter Affen rum. Zumindest sehen wir Homo sapiens unseren Verwandten Primaten beim Tragen einer Maske sehr ähnlich. Aber trotzdem verstehe ich meine Mitmenschen nicht. Draußen ist es schön, es ist heiß, der alles entscheidende Inzidenzwert im Keller und trotzdem wird nicht auf die Maske verzichtet? Wahrscheinlich sind die Leute einfach so nett und helfen Herrn Spahn damit aus der Patsche. Denn irgendwohin müssen die zu viel beschafften Masken ja.

Hans Kölbl

Neumarkt-St. Veit

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