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Fehlverhalten bleibt zu lange ohne Konsequenzen

Zu den Berichten über den Rücktritt von Stephan Mayer als CSU-Generalsekretär (Politikteil):

Es ist immer wieder erstaunlich, wie es der CSU gelingt, die Augen vor der Realität zu verschließen. Skandale gehören in dieser sogenannten christlich-sozialen Partei mittlerweile zum Alltag. Der Begriff Selbstreflexion ist in dieser Partei immer noch unbekannt. Eigenes Fehlverhalten eingestehen? Fehlanzeige. Schuld sind ohnehin die anderen – selber hat man sich nichts vorzuwerfen. Sobald es dann ernst wird um die eigenen Pfründe, überkommt einen in der CSU ganz plötzlich die Amnesie.

Das Beispiel Mayer spricht Bände. Und wenn man vom Landesvater Söder auch noch in seiner Opferrolle bestätigt wird, und gar von menschlicher Tragödie die Rede ist, dann kann das eigene Handeln so falsch nicht gewesen sein. Die eigentliche Tragödie besteht darin, dass unser Stimmkreis im Deutschen Bundestag seit vielen Jahren von einem offensichtlich hasserfüllten Menschen vertreten wird. Es ist alarmierend, wie viel man sich in dieser Partei immer noch und immer wieder leisten kann, ohne mit wirklichen Konsequenzen rechnen zu müssen. Verbale Entgleisungen, Beschimpfung Andersdenkender oder die Bereicherung auf Kosten der Allgemeinheit gehören zu den Gepflogenheiten diverser CSU-Politiker und stehen einer Parteikarriere offensichtlich nicht entgegen.

Man darf gespannt sein, mit welchen Überraschungen der Mayer-Nachfolger Huber noch aufwarten wird. Schließlich entspringt auch dieser der Altöttinger CSU-Talentschmiede. Familie Tandler, Landrat Schneider und eben StephanMayer lassen grüßen.

Roland Schrödl

Waldkraiburg

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