Die fehlenden Lösungen

Zum Bericht „Siemens-Chef Joe Kaeser unter Beschuss“ (Wirtschaft):

#wirstreikenbisihrhandelt: Mir scheint, da hier immer wieder dieselben Sprüche in die CO2-belastete Welt, die ohne Gnade unermüdlich von „alten, weißen Männern“ kontinuierlich zerstört wird, geblasen werden, dass die „Futures“ zwar laut schreien können, selbst aber keine Lösungen parat haben und das Thema vorwiegend ideologisch hinknallen. Es ist doch grotesk, wenn Siemens die Signalanlage nicht nach Australien liefern soll, aber in Brasilien ungestraft Regenwälder für Weideland abgefackelt werden (übrigens werden auch in Australien Wälder aus dem selben Grund abgeholzt, ohne Siemens). Welche Lösungen habt Ihr, um welches Problem dieser Welt im Detail zu lösen? Die Antwort seid Ihr soweit ich weiß, immer noch schuldig. „Dass etwas getan muss“ ... soll hier nicht wiederholt werden, aber nur einfach „laut“ zu sein, ist zu wenig, und eine CO2-Steuer, die Politikern reflexartig einfällt, bindet keine Tonne CO2 oder entfernt sie aus der Atmosphäre. Da muss schon mehr kommen, sonst wird man Euch am Ende nicht mehr für voll nehmen. Noch ein Hinweis: Es ist durchaus vorstellbar, dass an einigen Stellen bereits das Richtige, das Ihr eventuell nicht seht, passiert, aber: Was in 150 Jahren entstanden ist, bekommt man nicht in zwei Wochen weg. Also, her mit umsetzbaren und realistischen Lösungsvorschlägen, nachdem die „Alten“, die Eure „Kindheit zerstören“, aber dafür sorgen, dass Ihr im Winter keine kalten Füße habt, es ja offenbar nicht hinbekommen.

Karsten Bonk

Rosenheim

Kommentare