Falschaussageohne Konsequenzen?

Zum Bericht „Von Vergewaltigung keine Spur“ (Regionalteil):

Ich bin geschockt, dass das Mädchen straffrei aus der Sache rauskommt. Klar die Justiz hat es oft nicht leicht, aber an die Öffentlichkeit so ein Signal zu senden und die Sache unbestraft zu lassen, ist meiner Meinung nach falsch. Es kann nicht sein, dass ein vermeintliches Opfer nach einer Falschaussage und der Beschuldigung einer Person straffrei ausgeht. Was vermittelt das an tatsächliche Vergewaltigungsopfer? Sie müssen eh schon eine Untersuchung nach der anderen über sich ergehen lassen und müssen beweisen, dass sie das Opfer sind. Und dann hören sie, dass jemanden nur so getan hat? Und damit davon gekommen ist? Auch wenn der Artikel viel Raum für Spekulationen lässt, das, was er uns wissen lässt, nämlich das es „nicht zielführend“ wäre, ist für mich unverständlich! Ganz zu schweigen von dem finanziellen Aufwand, den die Ermittlungen dem Staat kosten.

Michaela Weyerer

Bruckmühl

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