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OVB-Leserforum

Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa: Es reicht nicht, „die Guten“ zu sein

Ein Mann mit seinem Kind, die sich in einem Logistikzentrum am Kontrollpunkt „Kuznitsa“ ausruhen. Der belarussische Präsident Lukaschenko steht in der Kritik, tausende Menschen, die bei eisigen Temperaturen im Grenzgebiet ausharren, in diese schwierige Lage gebracht zu haben.
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Ein Mann mit seinem Kind, die sich in einem Logistikzentrum am Kontrollpunkt „Kuznitsa“ ausruhen. Der belarussische Präsident Lukaschenko steht in der Kritik, tausende Menschen, die bei eisigen Temperaturen im Grenzgebiet ausharren, in diese schwierige Lage gebracht zu haben.

Zu den Berichten über die aktuelle Flüchtlingswelle (Politikseite):

Paul A. Rohkst (Kolbermoor): Wieder ist vom Mangel an Facharbeitskräften die Rede. Die Forderung der Bundes-Arbeitsagentur nach 400 000 Einwanderern jährlich (!) bringt doch keine Lösung, denn wo sollen Facharbeiter herkommen? Sie werden doch in ihren eigenen Ländern dringend gebraucht, wenn es dort wirtschaftlich besser werden soll. Außerdem fehlt es im – bereits hoch überbevölkerten – Deutschland schon heute überall an Wohnraum, und der vorhandene ist viel zu teuer.

Wie soll es dann erst werden, wenn die Familienangehörigen dieser Einwanderer nachkommen? An der Grenze von Weißrussland zu Polen wird verzweifelt versucht, solche Einwanderungen aus gutem Grund zu verhindern. Von den vielen Kosten (die von den Steuerzahlern aufgebracht werden müssen) wird ganz geschwiegen. Wenn es aber um mehr Geld für deutsche Familien mit mehreren Kindern geht, wird gespart, während wir nach EU-Recht beliebig viele Asylantenkinder im Ausland mit hoher Unterstützung finanzieren müssen.

Die Kitakosten sind insgesamt wiederum viel höher, als man den Familien mit Kindern an Geld zugestehen will. Dadurch sind die meisten Mütter mit Kindern gezwungen, eine Arbeit anzunehmen, statt ihre Kinder selbst zu erziehen. Deutsche Kinder sind auch weitaus einfacher zu Facharbeitskräften auszubilden. Als „Pate“ – vorwiegend für Ausländerkinder – an einer Schule in Kolbermoor, habe ich über zehn Jahre lang meine Erfahrungen machen müssen. Es ist nur zu hoffen, dass eine neue Bundesregierung eine bessere Familienpolitik einschlägt.

Ulrich Huber (Staudach-Egerndach): Professor Bassam Tibi, ein deutscher Politikwissenschaftler mit syrischen Wurzeln, schrieb vor ein paar Jahren in einem Beitrag zum Thema Zuwanderung, dass eine geregelte Einwanderung nach Europa zum Ausgleich der demografischen Defizite wünschenswert wäre. Jedoch brauchen die technisch komplexen europäischen Gesellschaften hochausgebildete Arbeitskräfte, aber eindeutig nicht die, die aus Afrika und Nahost als Armutsflüchtlinge kommen. Diese Thematik sollte ideologiefrei diskutiert werden, indem zwischen humanitärer Hilfe, Asyl und Völkerwanderung unterschieden wird. Gemäß dem Ampel-Koalitionsvertrag sollen die Einwanderungshürden herabgesenkt, der Familiennachzug auf alle Flüchtlinge ausgedehnt und der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit verkürzt werden.

Man hört seit Jahren, dass es in Deutschland zu wenig Wohnraum, Kindergartenplätze, Schulen gibt, und dass das dafür notwendige Personal fehlt. Ganz zu schweigen von den im Zusammenhang mit der Migration entstehenden zusätzlichen Aufgaben bei der Polizei und den vielerorts bereits jetzt überlasteten Behörden.

Der überwiegende Teil der Migranten kommt aus einem völlig anderen Kulturkreis und ist schon deshalb nur schwer integrierbar. Die von linksgrünen Kreisen erwünschte Vielfalt bringt nicht Freude und Buntheit, sondern handfeste Sorgen. Aber alle erwartbaren Probleme werden von unserer neuen Regierung offenbar ausgeblendet, Hauptsache, sie sind „die Guten“.

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