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Es gibt Gründe für Skepsis der Waldbad-Liebhaber

Die Zukunft des Waldbads ist weiter ungewiss.
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Die Zukunft des Waldbads ist weiter ungewiss.

Zum Bericht „Die nächsten Schritte fürs Waldbad“ (Lokalteil):

Der Stadtratsbeschluss lässt alles offen. „In Kenntnis der vorhandenen Realisierungsrisiken für den Ersatzneubau wird dem Abbruch des bestehenden Waldbades nach dieser Saison zugestimmt.“ Das Heimtückische liegt in der Formulierung „In Kenntnis der vorhandenen Realisierungsrisiken“. Diese lauten wörtlich: „Für die Abbruchentscheidung muss darauf hingewiesen werden, dass unter anderem baurechtliche Risiken sowie Finanzierungs- und Kostenrisiken gegeben sind, die den Ersatzneubau verzögern können oder im Extremfall eine Realisierung überhaupt nicht möglich wird“.

Welche baurechtlichen Risiken? Fragen wie Bestandsschutz, Lärmschutz, Altlasten hätten längst geklärt werden können. Also kein Waldbad mehr, wenn der Neubau nicht genehmigungsfähig ist. Welche Finanzierungsrisiken? Die gibt es nicht, wenn der Stadtrat dem „Waldbad-Ersatzneubau“ absolute Priorität einräumt. Hat er bisher nicht gemacht. Also kein Waldbad mehr, wenn der Stadtrat dem Rathausneubau den Vorzug gibt.

Durch ein Bürgerbegehren könnte das geändert werden. Die Emotionen vieler Waldkraiburger liegen nicht im Nostalgischen, wie in der Stadtratssitzung behauptet. Sie liegen in der Befürchtung, lange auf ein Freibad verzichten zu müssen. Was machen dann Senioren, der Schwimmverein?

Hätte die Stadt einige der zig Millionen Euro Gutachterkosten der vergangenen Jahre in das Waldbad gesteckt. Die Gutachten haben in der Stadt nichts bewirkt. Der zweite Grund, warum Waldbadfreunde skeptisch sind, ist die Tatsache, dass der Stadtrat seine Beschlüsse mit einer einfachen Mehrheit jederzeit aufheben kann.

Der „ja-vielleicht-nein“- Beschluss lässt alles offen. Auch, dass mit dem Abriss gleichzeitig das Bad beerdigt wurde. Na ja, dann wird halt ein Baugebiet ausgewiesen.

Peter Kitzeder

Waldkraiburg

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