Erschüttert und erzürnt

Zum Artikel „Bös und tiefsinnig: Vom Koma zum Amok“ (Kulturteil):

Der Artikel hat mich zutiefst erschüttert und erzürnt. Zuerst die gruseligen und unappetitlichen Zeilen über „Kakerlaken fressende Migranten“, nach der Pause ein „Amoklauf“ gegen die Kirche. Ein Kreuz am Mikrofon neben einen Ratz aufzuhängen und dann die christliche Religion so zutiefst zu demütigen, kann kaum noch übertroffen werden. Herr Zimmerschied spricht über unseren Herrgott als den „größten Serienkiller der Geschichte“ und behauptet weiter: „Die Kirche braucht das Böse, um zu überleben“. Das ist Gotteslästerung im höchsten Ausmaß. Herr Zimmerschied trampelt mit dieser Aussage auf den religiösen Gefühlen der Christenheit herum. Gott, der Herr, wurde für uns unter furchtbaren Qualen ans Kreuz genagelt, um uns von unserer Schuld zu erlösen. Ich frage mich, was die Aussage von Herrn Zimmerschied mit Kabarett oder Kunst zu tun hat. Ich appelliere an die Veranstalter, in Zukunft ihre „Künstler“ besser auszuwählen.

Georg Knabl

Bad Aibling

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