Ernsthafte Konzepte entwickeln

Zum Artikel „Greta erreicht New York“ (Titelseite):

Es ist schon eine verrückte Welt. Da lassen die „Klima-Gretel“ und ihre Fridays-for-Future-Nachahmerinnen kein Kameraobjektiv aus, um sich medienwirksam zu präsentieren, was dem derzeit angesagten Berufsziel „Influencerin“ natürlich nahekommt. Viel schlimmer ist aber, dass so gut wie alle Politiker mangels eigener Konzepte auf diesen Zug aufspringen und den friedlich aufmüpfigen Schulschwänzern ein Forum bieten. So auch die Medien.

Doch Fachleute sagen voraus, dass sich die Klimaerwärmung ohne eine 180-Grad-Kehrtwendung in der Ökobilanz von China, Indien und USA nicht beeinflussen lässt – das ist natürlich illusorisch. So etwas lässt sich schon gar nicht mit Demos von Mädchen erreichen, sondern allenfalls mit Demos wie es die Gelbwesten in Frankreich und die Kollegen in Hongkong vormachen.

Wenn man aber die Klimaveränderung nicht stoppen oder regulieren kann, wird es Zeit, ernsthafte Konzepte zu entwickeln, wie wir uns zukünftig auf das geänderte Klima einstellen. Dies ist eine Mammutaufgabe, der sich Merkel, „AKK“ und alle anderen Politiker annehmen müssten. Wer die Kernenergie verteufelt und noch 20 Jahre Kohlekraftwerke betreiben möchte, hat nichts begriffen.

Jakob Gerhard

Rohrdorf

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