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Ernährung:Zucker und Stärke fördern Gallensteine

Zum Bericht „Fettreiche Ernährung ist ein Risikofaktor für Gallensteine“ (Ressort Leben):

Wieso behauptet dieser Professor Rust, dass fettreiche Ernährung ein Risikofaktor für Gallensteine sei? Das ist seit Jahrzehnten überholt. Gallensteine sind zu 100 Prozent ernährungsbedingt – und zwar durch Ernährung mit isolierten Kohlenhydraten wie Zucker und Stärke.

Professor Rust kennt wohl die Forschungen von Henrik Dam nicht. Zur Entstehung der Steine sind allerdings lange Zeiträume nötig, je nach Minderwertigkeit der Kost 15 bis 30 Jahre. Das ist durch Tierfütterungsversuche und statistische Erhebungen erhärtet. Das zeigen vor allem die Forschungen des Nobelpreisträgers Carl Peter Henrik Dam. Er fütterte Goldhamster mit Zucker und Stärke und wenig Fett und es wurden Gallensteine erzeugt. Die Steinbildung lag umso höher, je mehr Stärke und Zucker und weniger hochwertiges Fett verfüttert wurde.

Die englischen Forscher Cleave und Campbell bestätigten dies in einer Studie bei Naturvölkern, in denen keine Auszugsmehle und Fabrikzucker verzehrt wurden, sind Gallensteine unbekannt. Hochwertige ungesättigte Fette sind essentiell in unserer Ernährung. Allein schon die Verarbeitung der fettlöslichen Vitamine und das Gehirn bestehen zum größten Teil aus Fett. Zudem schützt eine Fettschicht unsere Innereien. Ärzte lernen nichts über Ernährung an der Uni, leider.

Gudrun Baumann-Sturm

Raubling

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