Erhöhung des Rundfunkbeitrags ist nicht der richtige Weg

Zum Bericht „Erhöhung des Rundfunkbeitrags beschlossen“ (Wirtschaftsteil):

Die fest geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrages hat natürlich keinen hohen Informationswert, es soll auch gar nicht darüber diskutiert werden.

Wie wäre es mit einer Neujustierung dieser Medien, ARD und ZDF könnten in die Insolvenz geschickt werden. Die Zwangsabgabe ließe sich in eine Nutzungsabgabe umwandeln, die dann bei der Nutzung des Programmangebotes selbstverständlich auch bezahlt werden muss. Das System „frei empfangbar aber Zwangsbeitrag“ ist schlicht ein unseriöses Geschäftsmodell auf Kosten der Allgemeinheit. Das soll auch unter allen Umständen so bleiben, die Rechtsgrundlage dafür druckt man sich ja schließlich selber. Ich habe durchaus den Eindruck, dass das Thema „Coronavirus“ für einige die einmalige Gelegenheit bietet, „die Gunst der Stunde“ für sich zu nutzen.

Wenn man die virusbedingte Absage vieler Veranstaltungen betrachtet, dann müsste der Rundfunkbeitrag sogar reduziert werden, es wird zwar Geld eingetrieben, einen Gegenwert dafür gibt es derzeit aber nicht.

Nachdem auch nur sehr wenig darüber nachgedacht wird einige der globalen Geschäftsmodelle möglicherweise neu zu justieren, und die Aussage gemacht wurde „Wir retten ohne Limit“, sollte ich vielleicht spöttischer Weise ergänzen mit „nur nicht jeden“. Wer dafür die Rechnung bekommt, kann ich mir denken. Es ist sehr schlimm, wenn man durch den Virus persönlich betroffen ist, aber manche Politiker würden wohl sagen: 100 Millionen Tote, nun, äh rein intergalaktisch gesehen ist das bedeutungslos.

Dieter Placht

Bruckmühl

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