Enttäuschung auf dem Nockherberg: Kein Wort zu den Grundrechten

Zur Berichterstattung über die Fastenpredigt von Maximilian Schafroth auf dem Nockherberg (Blickpunkt):

Ein politisch interessierter und gebildeter Mensch konnte beim gespannten Zuschauen und Zuhören der „Fastenpredigt“ fast denken, es handelt sich um eine billig inszenierte Comedy- Show, die sich strickt an das Drehbuch, das Berater hochrangiger Politiker vorgeben, zu halten hat. Natürlich wurden in der Predigt die sich immer wieder wiederholenden Misswirtschaften von Herrn Scheuer, Herrn Spahn und weiteren Politikern angeprangert. Nach dem Motto: Haltet den Pöbel bei Laune, lasst die Gaukler tanzen, bereitet den Untertanen Freude und lenkt sie vom Wesentlichen ab. Aber wurde von Herrn Schafroth auch nur eine Silbe darüber verloren, wie es momentan mit unseren Grundrechten steht?

Das Pandemieschutzgesetz, das durch das „Ermächtigungsgesetz“ unsere Grundrechte teilweise außer Kraft setzt! Wie lange der Staat noch willkürlich Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen durchführt, nur aufgrund von Vermutungen?

Ob die eingeschränkten Grundrechte momentan noch im Verhältnis zu den Inzidenzzahlen stehen? Aber lieber Maxi, des hoscht scho von deinen Eldern glernt, net z`vui nachfragen, sonst derfst bei der nächsten Fastenpredigt nimma mitschpuin!

Hans Wöhrer

Urschalling

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