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Elektrosmog kann Hormone, Chromosomen und Zellen beeinflussen

Zum Thema Mobilfunkstrahlung (Politik- und Lokalteil/Leserbriefe):

Immer wieder wird die Keule „Mobilfunkgegner“ aus der Schublade geholt. Den Leserbriefautoren Herrn Betzl und Herrn Stax möchte ich jedoch gerne weiterführende Literatur zur Fortbildung anbieten. Hier möchte ich einmal auf die grundsätzliche Problematik eingehen und aus Fachpublikationen zitieren, dass wir schon seit 1932 wissen, dass Mikrowellenstrahlung Zellprozesse verändert und zu besorgniserregenden Funktionsstörungen in allen lebenden Systemen führen kann. Außerdem wissen wir, dass die Entwicklung des Lebens und der biologischen Artenvielfalt sich vor dem Hintergrund natürlicher elektromagnetischer Felder vollzogen hat und durch sie entscheidend beeinflusst wurde. Zellen, Gewebe und Organe in unserem Körper verständigen sich nicht nur über chemische Botenstoffe, sondern auch über elektrische Signale.

Die Herzspannungskurven im EKG, die Gehirnspannungskurven im EEG, die Muskelspannungskurven im EMG sind hier nur die offensichtlichsten Beispiele. Heute überlagern die künstlichen elektromagnetischen Felder die natürlichen in ihrer Stärke in der Regel um viele Größenordnungen. Und die Analyse der wissenschaftlichen Literatur zum Thema gesundheitlicher Risiken künstlicher elektromagnetischer Felder zeichnet ein sachlogisches Bild. Der sogenannte Elektrosmog kann unter anderem das vegetative und zentrale Nervensystem, Hormone, Chromosomen und Zellen beeinflussen und auch stören. Eine zu starke und zu lange Elektrosmogbelastung ist Stress für lebende Systeme – also für alles, was lebt auf dieser Erde, Flora und Fauna eingeschlossen – und kann zu verschiedenen, teils schweren Krankheiten führen. Plausible Modelle für die Wirkmechanismen dahinter sind bekannt.

Bernhard Hanekamp

Flintsbach

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