Eine gute Geste von Kardinal Marx

Zum Bericht „Eine vorbildliche Geste“ (Politik):

Dem Artikel ist zu entnehmen, dass Kardinal Marx eine halbe Million Euro aus seinem Privatvermögen für die Stiftung „Spes et salus“ gestiftet hat, um den spirituellen Schaden durch Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche zu heilen. Respekt, eine gute Geste, ein Vorbild!

Im September 2007 kam es zu öffentlichen Vorwürfen gegen Gerhard Ludwig Müller, damals Bischof von Regensburg, nachdem die Passauer Neue Presse aufgedeckt hatte, dass der 1999 wegen sexuellen Missbrauchs eines Ministranten in Viechtach verurteilte Priester von Müller in die Gemeinden Riekhofen und Schönach versetzt worden ist, ohne die katholische Gemeinde über die Vorkommnisse zu informieren. Dort war er als Pfarramtsadministrator tätig und ist in nicht weniger als 22 Fällen einschlägig rückfällig geworden! Der jetzige Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat sich am Leid der Opfer mitschuldig gemacht.

Ich habe deshalb Kardinal Gerhard Ludwig Müller nach Rom geschrieben, er solle dem Vorbild von Kardinal Marx folgen, und auch einen hohen Eurobetrag der Stiftung „Spes et Salus“ spenden.

Johann Nußbaum

Rimsting

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