Eine gewaltige Aufgabe für den neuen US-Präsidenten

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Für viele Leser dürfte Joe Biden nun der richtige Mann im Weißen Haus sein. Es wird jetzt darum gehen, ob er auch die Moral hat, Donald Trump schnellstens vor ein ordentliches Gericht zu stellen, um seine viele Taten zu bestrafen – zum Beispiel Untersuchungshaft, bis die vielen Millionen Dollar Verbindlichkeiten, die Trump den USA schuldet, vollständig getilgt sind.

Es wäre nämlich ein Armutszeugnis für die USA, wenn sich der Fehler des Barack Obama bei dessen Amtsantritt wiederholen würde, der bekanntlich dem Bush junior die Amnestie für zahlreiche Dienstvergehen gewährte!

Gerda Wojtech

Waldkraiburg

Der neue Präsident der USA, Joe Biden, dreht die Uhr sicher nicht zurück, das Gegenteil ist der Fall, er dreht die Uhr wieder nach vorne. Die Uhr zurückgedreht hat eifrig Donald Trump, er hat es fast geschafft, die USA in die 1950 er-Jahre zurück zu katapultieren. Rassismus, Wiedererstarken des Ku Klux Klans, Rechtsradikalismus, zunehmende Bewaffnung, Frauenfeindlichkeit, Ausstieg aus dem Klimaabkommen, Rücknahme von Naturschutzgebieten, Förderung der fossilen Brennstoffe, Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran, Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, Abschaffung der Krankenversicherung, die Mauer zu Mexiko, Umarmungen der Autokraten wie Putin, Erdogan, Kim Jong-un, Orban, dazu Lügen über Lügen. Die Liste ließe sich noch weiter verlängern, vier Jahre sind eine lange Zeit. Nun muss Joe Biden die Uhr wieder auf 2021 stellen, das ist eine gewaltige Aufgabe.

Angela Kind

Prien

Momentan wird der Ex-US-Präsident Trump mit Kritik förmlich überschüttet, dass er einem schon leid tun kann. Er ist ein besonderer Typ und seine Art ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ich mag ihn auch nicht, aber er hat in einem, was für mich wichtig ist, Wort gehalten, Kriege wurden keine entfacht und er stand eher dafür, Kriegsgebiete zu verlassen, statt neue Konflikte zu schaffen.

Auch wenn das keiner hören will, der neue Präsident will, gerade zwei Tage im Amt, sofort in die Ukraine Waffen liefern, damit man sich dort im Fall eines Angriffs gegen die Russen wehren kann. Vergessen wird hier immer wieder: Die USA haben fünf Milliarden US-Dollar in den Umsturz der alten Regierung investiert. Und will endlich eine anständige Verzinsung dieses Einsatzes erhalten. Diese Tatsache müsste auch unsere Regierung zur Kenntnis nehmen. Die alte Garde ist wieder an der Macht, die immer mit Krieg spielen oder den auch für möglich halten. Und ein Krieg gegen Russland wird auf dem Boden von Polen und Deutschland stattfinden. Wir sind und bleiben die Menschen, die am meisten unter dieser Politik der USA leiden müssen. Da wird von uns nicht mehr viel übrig bleiben, wenn die USA angreifen. Um unsere Zukunft brauchen wir uns dann keine Gedanken mehr machen. Deshalb war ich trotz allem anderen für Trump.

Volker Bastians

Flintsbach

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