Eine Folge der Wohnungsnot

Zum Bericht „Dichtere Bebauung unerwünscht“ (Bayern-/Lokalteil):

Mit der neuen Bauordnung soll in Bayern schneller, einfacher und platzsparender gebaut werden. Das gefällt nicht allen Gemeinden. In Dachau zum Beispiel sind die Stadträte der Ansicht, die Novelle schade dem Stadtbild. Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD) nannte die komplizierte Berechnungsweise „Wahnsinn“, sein Stellvertreter Kai Kühnel fürchtet gar eine „Orientalisierung Bayerns“. Was ist der Zweck der novellierten Bauordnung? Jeder Zentimeter Grundstück soll genutzt werden. Die Häuser sollen ganz eng aneinandergebaut werden. Grün hat kaum eine Chance – immer mehr Natur muss zubetoniert werden.

Das alles ist der sogenannten Wohnungsnot geschuldet. Diese wiederum ist Folge der ungezügelten Zuwanderung – man könnte sie auch „Migrantisierung“ der Gesellschaft nennen.

Rupert Obergrußberger

Neumarkt-St. Veit

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