Ein Sieg der Menschlichkeit

Zum Bericht „Tauziehen um Assange“ (Politikteil):

Nicht der von einem englischen Gericht angeklagte Wikileaks-Gründer Julian Assange, dessen Auslieferung die USA fordern, sollte auf der Anklagebank sitzen, sondern die durch ihm bekannt gewordenen, im Irak und in Afghanistan begangenen Kriegsverbrecher ob ihrer kriminellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Letztere, hauptsächlich US-Militärs, versuchen mit allen Mitteln, ihre Verbrechen zu verheimlichen und „Whistleblower“ mundtot zu machen. Julian Assange hat zwar mit ebenfalls „kriminellen“ Mitteln (Computereinbruch) gearbeitet, aber nur hat er erreicht, dass die Weltöffentlichkeit erstmals von den Gräueltaten und vermutlichen US-Kriegsverbrechen erfahren hat.

US-Amerikanern, speziell Angehörigen des Militärs, ist es verboten, vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, auszusagen, nicht nur, weil die USA diesen nicht anerkennen wollen.

In dieses Bild passt auch, dass „Noch-Präsident“ Donald Trump kürzlich Maßnahmen (Sanktionen) gegen Mitarbeiter und Anwälte am Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag auf den Weg gebracht hatte.

Aber – Gott sei Dank ! – soweit kam und kommt es nicht. Die New Yorker Bundesbezirksrichterin Katharine Folk Failla erließ eine „Einstweilige Verfügung“,, die die von Trump eingeleiteten Sanktionen gegen Menschenrechtsanwälte untersagt. Chapeau ! - Ein kleiner Sieg für die Menschenrechte.

Jürgen Engelhardt

Stephanskirchen

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