Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Ein Jahr Pandemie: Zu wenig dazugelernt?

Intensivstation mit einer an Covid-19 erkrankten Patientin: Seit über einem Jahr bestimmt die Pandemie den Alltag. Es mehren sich auch unter unseren Lesern die Zweifel, dass die Politik aus den Erfahrungen die richtigen Schlüsse zieht.
+
Intensivstation mit einer an Covid-19 erkrankten Patientin: Seit über einem Jahr bestimmt die Pandemie den Alltag. Es mehren sich auch unter unseren Lesern die Zweifel, dass die Politik aus den Erfahrungen die richtigen Schlüsse zieht.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politik-, Bayern-, Regional- und Lokalteil):

Langsam wird es unerträglich zusehen zu müssen, wie dilletant Regierung und Ministerkonferenzen versuchen, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Das einzige, was herauskommt, sind weitere Lockdown-Verlängerungen, Oster-Ruhetage, die blamabel wieder einkassiert werden müssen, und jetzt auch Überlegungen, Auslandsreisen in Nichtrisikogebiete zu verbieten. Letzteres wird mit Sicherheit bei Festlegung umgehend von Gerichten als unverhältnismäßig gekippt.

Und schuld daran ist nach Aussagen vieler Politiker nur das Virus und nicht die holprigen Entscheidungen der Verantwortlichen. Wenn das einzige Allheilmittel Impfen, Impfen, Impfen ist, aber das Vakzin „leider“ noch knapp ist, frage ich mich ernsthaft, warum es bislang immer noch keine nationale Notfallzulassung für Sputnik V gibt. Dieser Impfstoff wird seit Monaten in vielen Ländern der Welt millionenfach verimpft.

Im Gegensatz zu Astrazeneca hört man hier nichts von Nebenwirkungen. Es kann und darf in der jetzigen kritischen Situation nicht sein, dass dies nicht umgehend forciert wird, nur weil „Mutti“ dem „EU-Töchterchen“ den Rücken stärken will. Europa hat in der Pandemiebekämpfung versagt!

Ein Festhalten der jetzigen Vorgehensweise bedroht eklatant Existenzen und kostet nur weitere vermeidbare Todesfälle und weitere Milliarden an Steuergeldern.

Johann Pelzl

Rosenheim

Ist es möglich, dass sich unser Staat über eigene Gesetze hinwegsetzen kann, obwohl wir Bürger dazu aufgerufen werden, seine zu befolgen? Paradox. Zu jedermanns Leidwesen ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit alles korrekt umzusetzen. Die aktuelle Situation veranlasst Politiker eine Utopie an Gesetzen zu erschaffen, die den Grundrechten und dem klaren Menschenverstand widerspricht. Wie soll es Bürgern möglich sein, diese zu befolgen, selbst wenn der Wille da ist? Ist die Hauptthematik Macht und Geld oder unsere Gesundheit? Sind Gesetze mittlerweile bedeutungslos geworden? Wie soll es gelingen, sich regelkonform zu verhalten?

Tägliche Änderungen drängen die Bevölkerung zu einer Apathie. Sicherlich auch ein Schutz der Psyche, die im letzten Jahr allgemein sehr stabil sein musste. Diese stabile Voraussetzung ist nicht jedem gegeben. Corona hat viele Opfer gebracht, nicht nur die Kranken. Es ist völlig klar, dass keiner im Moment in der Position des Entscheiders sein möchte, aber ich hätte mir von unseren Politikern etwas mehr erwartet, zumal die Diäten fast jährlich erhöht werden und die aktuelle Situation bereits bekannt sein dürfte. Dies sollte ein kleiner Anreiz sein, die vermeintlich passiven Opfer zu sehen. Man hat ein Jahr lang versucht, sich an Regeln zu halten. Ich sehe es täglich, wie jeder sich die Gesetze hinzudrehen versucht, wie es seiner selbst richtig erscheint. Aber keinem steht ein Urteil über andere zu. Dies würde der Spaltung der Gesellschaft gegenwirken. Ist das alles noch verhältnismäßig?

Maria Ametsbichler

Feldkirchen-Westerham

Zugegeben, im Frühjahr 2020, als die Pandemie noch neu war, da war es schwierig, die richtigen Maßnahmen zu treffen. Doch nach über einem Jahr Corona haben unsere Politiker nichts dazugelernt. Das Einzige was ihnen bisher eingefallen ist, war zusperren und ganze Wirtschaftszweige an den Rand des Ruins zu treiben. Betriebe, Museen, Theater, Gastwirte, Hotels und viele andere haben gute Konzepte ausgearbeitet und dafür auch viel Geld ausgegeben und werden dafür bestraft. Sie dürfen nicht öffnen, obwohl ihnen das Wasser oft bis zum Hals steht.

Dafür dürfen Fußballprofis und andere Spitzensportler quer durch Europa reisen und sich nach jedem Erfolg rudelweise in den Armen liegen. Wer soll so etwas verstehen? Da braucht sich die Politik nicht wundern, wenn das Volk verwirrt ist und all diese oft sehr unsinnigen Maßnahmen nicht mehr mittragen will.

Wo bleiben Lüftungsanlagen oder zumindest Luftreiniger für die Schulen? Es reicht doch nicht, ein paar Millionen dafür zur Verfügung zu stellen. Die Schulen müssen auch dazu verpflichtet werden, solche technischen Möglichkeiten schnellstmöglich zu installieren.

Glücklicherweise gibt es inzwischen verschiedene Impfstoffe. Aber nicht aufgrund politischer Genialität, sondern weil kluge Köpfe, die man in der Politik heutzutage leider nicht mehr so oft findet, mit all ihrem Wissen und ihrer Kraft dafür gesorgt haben, dass in sehr kurzer Zeit Impfstoffe entwickelt werden konnten. Dass dann nicht in kürzester Zeit viele Hundert Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen können, das ist auch klar. Auch da wären unsere Politiker in der Pflicht gewesen, darüber besser zu informieren. Gut ist, dass bei all diesen Missständen der Großteil des Volkes selbst sehr vernünftig und vorsichtig ist. Das macht Hoffnung, dass die Pandemie möglicherweise doch noch besiegt werden kann.

Konrad Gubisch

Amerang

Das Vertrauen in das Robert-Koch-Institut ist auf null gefallen. Wird der Lockdown etwas gelockert, dann steigen die Infektionen. Diese Methode ist falsch, ich erkenne solche Zahlen nicht an. Für mich zählen die Toten. Alles wird, wenn nur irgend möglich, auf Corona geschoben. So sind wir lieber zu vorsichtig und rechnen „Fehler“ trotzdem als Corona-Tote mit.

Dann kommt es zu folgender Situation: Die Zahl der Toten wird pro Monat mit den Toten der vergangenen vier oder fünf Jahre verglichen und der Unterschied ermittelt. Und die Zahlen werden jetzt gegen die Schicksale derer gestellt, die die Existenz verlieren, keinen Schulunterricht erhalten und im Beruf noch schlechter dastehen, als wenn alles normal gelaufen wäre.

So lange wir diesen Infekt haben, können wir ja gewisse Auflagen schon erfüllen, Abstand halten und große Menschenansammlungen eben meiden. Aber die Geschäfte sind wieder auf, und in den Krankenhäusern werden die verschobenen OPs wieder durchgeführt.

Es gibt Corona-Tote, ja, aber die rechtfertigen nicht diese Einschränkungen und Maßnahmen. Wir sollten wieder in den Normalmodus gehen, nicht mehr und nicht weniger. Und mit den Toten haben wir einen Überblick, den jeder akzeptieren muss, denn diese Taschenspieler-Tricks vom RKI wollen wir uns schenken.

Was das Impfen angeht, bitte ich die Regierung, einen Blick nach Israel zu werfen. Wenn wirklich der Geimpfte mit Impfstoff ein höheres Risiko eingeht, dann sollte man diese Informationen sehr genau auf den Grund gehen. Das Vertrauen in die Politik wäre nicht mehr zu reparieren und unter null, wenn da was schieflaufen sollte.

Volker Bastian

Flintsbach

Glaubt man dem Flehen, den Appellen und den von Sorgen entstellten Gesichtern der Mediziner, Virologen und Politiker, werden wir bald alle sterben. Wenn uns nicht bereits die derzeitige Pandemie dahinrafft, werden wir alsbald am alles vernichtenden Klimawandel elend zugrunde gehen. Gott sei Dank hat uns unser großer Frankenkönig Söder etwas Licht ins Dunkel geschenkt.

Sein Aufruf zum Verzicht an Ostern offenbart seine ganze Größe im Denken wie im Handeln. Nicht die Politiker stehen in der Pflicht das Unheil abzuwenden, die Bevölkerung selbst soll ihrer Bürgerpflicht nachgehen – sie soll einfach verzichten. Dann werden wir dem Klimatod und dem Dahinsiechen in der Pandemie entgehen. Lernen wir also zu verzichten: verzichten wir auf gesellschaftliches Leben, aufs Autofahren in der Stadt, verzichten wir auf den Bau von Eigenheimen, auf das Essen von Fleisch, verzichten wir aufs Reisen und so weiter. Denn alles ist schädlich fürs Klima und damit unsere Gesundheit.

Was uns dabei helfen kann: Lernen wir den Verzicht vom Sozialismus. Dort stand der Verzicht auf der Tagesordnung. Der Menschlichkeit und der Leistungsfähigkeit des Staates hat das nicht geschadet, im Gegenteil. Immerhin wurde die Mauer in Berlin in ein paar Wochen gebaut, während der Bau des Flughafens in Berlin 14 Jahre dauerte. Auch die Schießanlagen funktionierten prächtig, während die Bundeswehr seit Jahren auf neue funktionierende Gewehre wartet. Auch waren die Menschen im Sozialismus solidarischer, sie passten pflichtbewusst aufeinander auf. Folgen wir also dem Söder-Aufruf: Lernen wir unser Land wieder zu lieben, lernen wir wieder zu verzichten.

Henrik Serwach

Rohrdorf

Die Bemühungen unserer „Volks“-Vertreter, Zwietracht in unserer Gemeinschaft zu säen, zeigt, dass diese sogenannten Entscheidungsträger seit mindestens einem Jahr herumeiern, dass es an Peinlichkeit fast nicht mehr zu überbieten scheint.

Die Pandemie hat uns voll im Griff. Fakt ist, dass diesen politisch Verantwortlichen im Zeitraum von mehr als einem Jahr nichts anderes einfällt, wie Slalomfahrer um die dringend erforderlichen Maßnahmen he rumzurödeln.

Seit einem Jahr hat uns Bürger und unsere niedergeknüppelte Wirtschaft dieses Virus dank der Politik im Griff. Seit einem Jahr eiern die sich für das Wohlergehen des Volkes Gewählten herum, um uns mit einigermaßen „überschaubaren Schäden“ gemäß ihrem Amtseid heraus zu leiten.

Und jetzt kommt der Vorwurf, warum die Politik in das Volk ein neues Virus infiziert: Die Geimpften (ob erstes oder zweites Mal) haben die Erwartung, jetzt alle Einschränkungen hinter sich lassen zu dürfen, da sie ja geschützt sind und sie deshalb die Aussetzung der Grundrechte nicht mehr tangiert (Virus der Überheblichkeit).

Nur gibt es in unserem dilettantisch regierten Land die Schwierigkeit, dass ein Grundgesetz existiert, das den Bürgern die Gleichstellung garantiert. Wenn ein Bruchteil der Bevölkerung die erste oder auch zweite Impfung hoffentlich erfolgreich hinter sich gebracht hat, steht für den überwiegenden Teil des Volkes die Möglichkeit noch nicht zur Verfügung, es den „Privilegierten“ gleichtun zu dürfen oder zu können.

Wenn die Chancengleichheit von einzelnen Gruppen nicht gegeben ist, müsste es auch dem juristischen Laien eingehen: So geht’s nicht.

Hoffen wir einfach darauf, dass diesen stümperhaft Agierenden irgendwann die Erkenntnis kommt: Lass Hirn wachsen!

Wieland Mäutner

Rosenheim

Die Kanzlerin ist sehr empört, weil man im Land nicht auf sie hört. Weil sie nichts kann und auch nichts weiß, bildet sie „qua Amt“ einen Ministerpräsidenten-Arbeitskreis. Nur fürchte ich, dass das gar nichts bringt, weil der Fisch vom Kopf her stinkt.

Die Regierungsarbeit nimmt zunehmend absolutistische Züge an. Fehlt nur noch, dass einer meint und sich erfrecht „l’e‘ tat, c`est moi“ („Der Staat bin ich!“). Tells Reichsvogt wird in unserm Land Ministerpräsident genannt. Es gibt dergleichen noch viel mehr: Spahn, Wieler und Scholz sind alle aus dem selben Holz. Durch Umgestaltung der Gesetze „ergaunern“ sie sich Durchgriffsrechte.

Solch Handeln führt zu Thyrannei, in Frankreich kam’s zur Keilerei. Und im Eifer der Gefechte, entstanden so die Menschenrechte. Noch grollt der brave Bürger nicht, doch wird die Drangsal ihm zu schwer, wird ihm der Widerstand zur Pflicht. „Freiheit, Gleichheit“ hört man’s schallen, der ruhige Bürger greift zur Wehr. Die Straßen füllen sich, die Hallen und Würgebanden zieh’n umher. Da werden Weiber zu Hyänen und treiben mit Entsetzen Scherz. (...) Gefährlich ist’s den Leu zu wecken und grimmig ist des Tigers Zahn, doch der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn. (...) Der Gute räumt den Platz dem Bösen“ (zitiert aus Schillers Glocke).

Wollen wir es so weit kommen lassen? Müssen wir wieder für Freiheit und Gleichheit auf die Straße gehen? Der neue Hut, die Maskenpflicht, steht nicht am Dorfplatz auf der Stange, wir binden sie uns ins Gesicht. Uns fehlt ein Tell wie in der Schweiz, der uns von diesem Joch befreit. Noch können sie den Bürger quälen, im Herbst kann er dann selber wählen. Da ist das Wählen Bürger’s Pflicht, doch unsere Stimme kriegt ihr nicht.

Wolfgang Pfannkuchen

Riedering

Es ist kaum zu fassen, dass 16 Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sowie die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident dem Trugschluss unterliegen, dass Corona so gefährlich ist. Schon im Jahre 1920, also vor 100 Jahren, war im Rahmen der Spanischen Grippe angesagt, Mundschutz zu tragen. Da rüber hinaus war angesagt, andere Menschen nicht anzuniesen. Über dies hinaus waren keine Einschränkungen zu verzeichnen.

Nachdem unsere Wirtschaft am Kaputtgehen ist, wäre eine Prüfung notwendig, in wie weit sich die genannten Personen schuldig machen. Es ist kaum zu fassen, dass der Bundespräsident für die Corona-Opfer eine Gedenkstunde einräumt und kein Wort davon erwähnt, was die jährlich 800 000 bis eine Million Sterbefälle durch Krankheit, Unfall und Alter anbelangt.

Selbst wenn im ersten Jahr 100 000 Menschen durch Corona sterben würden, was absolut zu bezweifeln ist, lägen wir immer noch im Rahmen der alljährlichen Sterberate.

Es ist höchste Zeit, dass im vollen Umfang die normale Geschäftstätigkeit wieder eingeführt wird, denn ansonsten können wir davon ausgehen, dass es in absehbarer Zeit mehr Selbstmorde aus Verzweiflung durch kaputtgehende Geschäfte als Corona-Tote gibt. Nur wenn die Politiker das Ruder herumreißen, um das sinkende Schiff zu retten, ist vielleicht im letzten Moment noch Schlimmeres zu vermeiden. Unabhängig davon müssen wir uns damit abfinden, dass ein Olaf Scholz Schulden in einer Höhe macht, die nicht nur wir, unsere Kinder und Enkelkinder und auch weitere Generationen abtragen müssen. Er wird irgendwann die politische Bühne verlassen, den Scherbenhaufen hinterlassen und nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden können.

Jürgen Englert

Rimsting

Herr Söder soll bitte seine kinder- und jugendfeindliche Politik stoppen. Die Schulschließungen führen laut OVB zu lebenslangen Wissenslücken. Als Vater eines elfjährigen Sohnes beobachte ich diese Entwicklung jeden Tag live. Aber nicht nur die Schulen sind geschlossen; zusätzlich wird auch der Vereinssport, Musikunterricht und der soziale Kontakt zu Gleichaltrigen untersagt.

Aus meiner Sicht ist es unverantwortlich, die Kinder und Jugendlichen zu den Corona-Verlierern zu machen! Die ausschließliche Orientierung am Inzidenzwert ist aus meiner Sicht nicht zielführend. Ich fordere den Ministerpräsidenten daher auf, möglichst schnell differenzierte Maßnahmen zu entwickeln, um vor allem die Kinder und Jugendlichen wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.

Bernhard Wenger

Oberaudorf

Seit Monaten jeden Samstag das gleiche Bild: Die Leserbrief-Seite im OVB gespickt mit einem „kritischen“ Leserbrief nach dem anderen. Ein einziger Tummelplatz für Leugner, Wissenschaftsfeinde, Egoisten, Verschwörungsmystiker, Querdenker und sonstige Gestalten, die unter mehr oder minder starkem Verlust jeglicher Realitäten leiden. Ist das OVB wirklich so tief gesunken, dass ein wöchentliches Forum für Randmeinungen, Unwahrheiten und Lügen aller Art angeboten werden muss?

Nikolaus Vogl

Bad Endorf

Unsere Vernunft sollte keine Strafandrohungen oder Verbote brauchen wegen der Verletzung von Vorschriften zur Pandemiebekämpfung – wie beschränkte Ausgehzeiten, größere Menschenversammlungen, Maskentragen, Abstandsregel und so weiter.

Auch wenn wir einzelne Anordnungen nicht verstehen und nicht nachvollziehen können, müssen wir uns daran halten. Leute, seid vernünftig, auch die jungen! Denn das Ziel in dieser Sache ist für uns alle immer das gleiche: die Befreiung von der Pandemie. Also bitte, bitte! Wir wollen doch nichts als Überleben!

Dori Waltz

Oberaudorf

Mir ist überhaupt nicht verständlich, warum alle Kulturveranstaltungen in großen Räumen nicht erlaubt sind. Dort könnte man gut Abstand halten (bei vielleicht Drittelbesetzung), alle Besucher hätten FFP2-Masken auf und sicherlich niemand würde sich anstecken.

Kultur gehört auch zu den Grundbedürfnissen des Menschen! Und viele Kulturschaffende werden den allzu langen, für sie vollständigen Lockdown nicht überleben. Jetzt soll, wenn sie in einem anderen Beruf arbeiten und mehr als 450 Euro verdienen, sogar ihre Sozialkasse gestrichen werden. Das geht doch gar nicht! Sollen sie verhungern und unter der Brücke leben?

Ein Einkauf im Supermarkt oder im Drogeriemarkt, besonders in Discountern mit den engen Gängen, ist mit Sicherheit viel gefährlicher. Und Kultur ist ein Grundrecht!

Sylvia Perner

Neubeuern

Kommentare