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Eher Einzelkämpfer statt Musketiere

Zum Bericht „Das mächtige Dreieck in der Union“ (Politikteil):

Da stehen sie nun, die drei Musketiere der Union. Drei Einzelkämpfer, die jetzt schon den Wählern zeigen wollen, dass sie die Retter sind, die die Unionspartei wieder in die Regierungsverantwortung führen werden.

Drei „Alphatiere“, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Friedrich Merz (Athos) konnte den Bürgern und zukünftigen Wählern seinen Führungsanspruch bis jetzt noch nicht überzeugend verkaufen. Unpassende Aussagen wie die vom „Sozialtourismus durch ukrainische Flüchtlinge“ und Fehleinschätzungen in der Energiepolitik zeigen deutlich, dass sein Zickzack-Kurs viele Wähler eher verunsichert als überzeugt.

Markus Söder (Porthos) hält sich noch erstaunlich zurück. Der bayerische Degenkämpfer ist voll mit der Aufgabe beschäftigt, seine zu erwartenden Stimmenverluste bei der diesjährigen Landtagswahl in den Griff zu bekommen.

Und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (Aramis) möchte natürlich sein Image als eventueller Kanzlerkandidat für 2025 nicht vorzeitig verspielen (siehe Armin Laschet).

Spannend wird es erst, wenn Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (D’Artagnan) seine Führungsfähigkeiten als Kanzler in der Degengruppe unter Beweis stellen will oder wird.

Es wird sich zeigen, ob das mächtige Unionsdreieck unter dem bekannten Motto der Musketiere „Einer für alle, alle für einen“ dann noch immer so harmonisch zusammenstehen wird und sich euphorisch selbst applaudiert.

Rainer Tschichholz

Kolbermoor

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