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Dressurreiten ist Tierquälerei

Zur Berichterstattung über die Olympischen Spiele (Sportteil, Titelseite):

Beim Dressurreiten werden Bewegungsabläufe von Pferden vorgeführt, die unnatürlicher nicht sein können und oft geradezu grotesk anmuten. Ich kann mich nicht an Goldmedaillen erfreuen, die nur erzielt werden können, wenn man seinem Pferd über Jahre hinweg Schmerzen zugefügt hat. Mit freundlichem Zureden werden die Tiere sich kaum zu diesen untypischen und komplizierten Bewegungsabläufen, wie beispielsweise Pirouetten, überreden lassen.

Ich denke, wir Menschen sind nicht berechtigt, einem Pferd derartige körperliche und seelische Qualen anzutun. Wir dürfen Tiere nicht missbrauchen, um unsere eigenen Interessen zu befriedigen.

Mir scheint Dressurreiten auch völlig aus der Zeit gefallen zu sein. Längst hat – auch bei der Haltung von anderen Tieren – ein Umdenken begonnen, das davon ausgeht, die Bedürfnisse von Tieren zu respektieren und diese artgerecht zu behandeln.

Ich kann auch nicht erkennen, wieso man bei Dressurreiten überhaupt von einer Sportart spricht. Soll die zweifellos für das Tier unangenehme Dressur, ja die Quälerei ein Sport sein?

Die olympischen Sportarten ändern sich laufend. Es ist an der Zeit, Dressurreiten aus dem Programm zu nehmen. Auch ist im Interesse der Pferde, die sich selber nicht wehren können, über ein generelles Verbot des Dressurreitens ernsthaft nachzudenken.

Andreas Salomon

Rosenheim

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