Diskussion um Kölner Polizeieinsatz

Harm Bengen
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Harm Bengen

Zum Artikel „Wieder Streit um Kölner Polizei“ auf der Titelseite:

Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Simone Peter, hätte mit ihrer Kritik am Polizeieinsatz anlässlich der Silvesterfeiern sicherlich Recht, wären die über 1000 vorwiegend aus den Maghreb-Staaten stammenden Männer nur deswegen nach Köln angereist, um sich persönlich für ihr eigenes beziehungsweise das Fehlverhalten anderer vom Vorjahr freundlich zu entschuldigen. Die auf den Anfahrtswegen nach Köln und vor Ort tätigen Einsatzkräfte wären für Frau Peters Mitwirkung bei der Klassifizierung – wer ist ein reuiger Büßer, wer hatte vor (wieder) Straftaten zu begehen – ausgesprochen dankbar gewesen. Welche Kriterien dabei anzuwenden sind, ist nicht eindeutig geregelt. „Es darf allerdings keineswegs dem Racial Profiling entsprechen“ (Zuordnung aufgrund von ethnischen Merkmalen), ist jetzt zu vernehmen. Dass die Bezeichnung „Nafri“ dem gleichen Kontext entspricht, ist für diejenigen, die die Arbeit der Sicherheitsbehörden grundsätzlich kritisch beurteilen, von vornherein klar gewesen. Nach den Ereignissen vom Vorjahr in Köln und anderen Städten sollte das Augenmerk der in Deutschland politische Verantwortung Tragenden darauf gerichtet sein, allen hier lebenden Menschen das Gefühl zu vermitteln, vor Schaden beschützt und von niemand beleidigt zu werden. Dazu gehört auch, dass die Frauen aus dem westlichen Kulturkreis nicht als „Shamura“ bezeichnet und behandelt werden dürfen. Leider wird das von bestimmten Männern nicht beachtet! Nicht die vorurteilslose Analyse und das Benennen von Problemen mit kriminellen Migranten stärkt rechtsradikale Parteien und Gruppierungen, sondern deren Abrede.

Sylvia Wimmer Vogtareuth

Kann „grünes Denken“ das Hirn so vernebeln, dass der erfolgreiche Einsatz der Schutzkräfte in Köln und an den anderen Brennpunkten in unserem Land schlecht geredet wird? Die präventiven Maßnahmen gegen potenzielle Straftäter besonders aus nordafrikanischen Staaten („Nafris“) wurden von den meisten intelligenten Menschen positiv bewertet. Nach den ekelhaften Vorkommnissen im Vorjahr hatten sich unsere Ordnungskräfte diesmal nicht überrumpeln lassen. Und dann kommt die Vorsitzende der farbigen Partei (grün) daher und faselt von Verhältnis und Rechtmäßigkeit. Danach zurückrudern heißt doch nur, vorher nicht gedacht zu haben. Hut ab vor unseren Polizisten, die ihren Kopf hinhalten, um auch ständige Nörgler zu schützen, die hinterher immer nach dem bewährten Muster verfahren: Wenn ich schon nichts zu sagen habe, dann sage ich es wenigstens laut!

Wieland Mäutner Rosenheim

Und schon wieder hat die rot-grüne Sprachpolizei gewaltig zugeschlagen. Die Grünen-Vorsitzende Simone Peter hält die Abkürzung „Nafri“ für Nordafrikaner für „völlig unakzeptabel“ und „herabwürdigend“. Der SPD-Politiker Christopher Lauer nennt dies gar „entmenschlichend“. Diese Politiker kann man nur noch als „Garnika“, sprich „Garnichts kapierer“, bezeichnen. Was in aller Welt ist an dem Wort „Nafri“, statt Nordafrikaner, denn so schlimm? Hier versucht man mal wieder mit Gewalt die Polizei, die das Wort „Nafri“ im internen Bereich verwendet, schlecht zu reden. Und genau diese Art von Politikern wirft der Polizei jetzt bei ihrem erfolgreichen Einsatz in der Silvesternacht in Köln auch noch „Racial Profiling“ vor, also rassistisch gehandelt zu haben, wenn sie gezielt „Nafris“ kontrolliert und davon besonders Aggressive daran abgehalten hat, auf den Domplatz zu gelangen. Genau diese Personengruppe hatte dort vor einem Jahr für die schrecklichen Vorfälle gesorgt. Man hat den Eindruck, dass hier nicht die Opfer, sondern die Täter geschützt werden sollen.

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